Vier Monate nach dem Unwetter

Autor: Steffani Balle / Onlinefassung: Andree Werner   01.10.2018 | 08:45 Uhr

Am 1. Juni ging die Welt unter. Nicht überall, aber in Kleinblittersdorf. Da wurde ein kleines Rinnsal, der Scherbach, zum reißenden Strom. Vier Monate danach schauen wir zurück und nach vorn.

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Kleinblittersdorf: Vier Monate nach dem Unwetter
Audio [SR 3, Steffani Balle, 01.10.2018, Länge: 02:32 Min.]
Kleinblittersdorf: Vier Monate nach dem Unwetter

Zerstörte Straßen, weggeschwemmte Autos, ganze Häuser bis zur Kellerdecke im Schlamm.

 (Foto:  SR / Steffani Balle)
Der ausgestrocknete Scherbach

Viele Menschen bekamen am ersten Juni 2018 einen regelrechten Schock: In Kleinblittersdorf war vor allem der Bereich um den sonst so friedlichen Scherbach betroffen. Das kleine Rinnsal verwandelte sich damals in einen reißenden Fluß.

Die Aufräumarbeiten in Kleinblittersdorf, aber auch in anderen betroffenen Orten im Saarland dauerten mehrere Wochen, teilweise sind die Schäden auch heute noch sichtbar.

Viele sorgen nun vor

 (Foto:  SR / Steffani Balle)
Manfred B: "So hoch stand das Wasser!"

Manfred B. erinnert sich noch sehr genau an den ersten Juni. Auch, wie hoch damals das Wasser in seinem Keller stand.

Mittlerweile hat er mit fertig befüllten Sandsäcken vorgesorgt - wie viele andere Menschen in Kleinblittersdorf auch. So liegen an den Kellerfenstern und Türen fertig befüllte Sandsäcke oder auch direkt an der Straße.

Auch ein Thema in "Guten Morgen" vom 01.10.2018 auf SR 3 Saarlandwelle.

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