Kurt Baron von Hammerstein (Foto: SR/Alexander M. Groß)

Der rote Baron ist wieder auf der Rennpiste

Kurt Baron von Hammerstein

Alexander M. Groß   23.11.2018 | 10:30 Uhr

Alte Autos schnell zu bewegen, das ist die Leidenschaft von Kurt Baron von Hammerstein. Das erklärt auch seinen Spitzname in Rennfahrer-Kreisen: der rote Baron. Eine Leidenschaft, die nach einer Jahrzehnte langen Pause gerade wieder aufgeflammt ist – beim Oldtimer Grand Prix auf dem Nürburgring.

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Der rote Baron ist wieder auf der Rennpiste
Audio [SR 3, Alexander M. Groß, 23.11.2018, Länge: 02:56 Min.]
Der rote Baron ist wieder auf der Rennpiste
Alexander M. Groß hat Kurt Baron von Hammerstein getroffen.

Kurt Hammerstein mischte ab den 50er Jahren auf Maserati Boliden die Rennszene auf. Er verwies sogar den britischen Rennfahrer, viermaligen Vizeweltmeister und 16-fachen Gand-Prix-Sieger Stirling Moss auf die Plätze.

Hammerstein ist ein Mann, der nie aufgibt: Weder auf der Piste noch im Privaten. "Arbeiten, arbeiten und nochmals arbeiten" - das sei für ihn der Weg, all die Schwierigkeiten zu überwinden, die das Leben auf Lager habe.

Nach langjähriger Pause hat den heute 88-jährigen das Rennsportfieber wieder gepackt. Er fährt beim Oldtimer Grand Prix auf dem Nürburgring mit. Sein MGM hat zwar gegen die PS-stärkere Konkurrenz keine Chance, aber das ist für den roten Baron kein Problem: "Mit dicken Boliden kann jeder, aber mit einem erheblich unterlegenen Auto fahren, das ist die Würze, das macht richtig Spaß."

Über dieses Thema wurde auch in den "Bunten Funkminuten" am 23.11.2018 auf SR 3 Saarlandwelle berichtet.

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