Rita Waschbüsch zum 80ten: ein Porträt

Rita Waschbüsch - ein Porträt

Oliver Buchholz   22.05.2020 | 12:45 Uhr

Politisch, katholisch, aktiv: Mit diesen drei Worten kann man die Saarländerin Rita Waschbüsch beschreiben. Die CDU-Politikerin, ehemalige Ministerin und engagierte Katholikin feiert am 22. Mai ihren 80. Geburtstag.

Am 22. Mai 1940 kam Rita Waschbüsch in Lebach-Landsweiler auf die Welt, wo sie bis heute lebt. Sie unterrichtete zunächst Sport und Religion und engagierte sich seit ihrem 21. Lebensjahr in der CDU.

Ab 1970 stritt sie im saarländischen Landtag für die Familien und die Rechte der Frau. 1974 wurde sie für drei Jahre saarländische Sozialministerin, auch zuständig für Gesundheit.

Neben der politischen Karriere, lag ihr immer auch die katholische Kirche am Herzen. Schon mit 16 Jahren engagierte sie sich in Landsweiler im Pfarrgemeinderat und wurde 1988 zur ersten Frau an der Spitze der katholischen Laien, zur Vorsitzenden des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) gewählt. Die Kirche zukunftssicher machen, daran arbeitet sie auch heute noch im „Synodalen Weg“, einem Gesprächsprozess zwischen katholischen Laien und Bischöfen.

Und last but not least hat sich Rita Waschbüsch auch einen Namen als Gründerin von „Donum vitae“ gemacht. Ein Verein, der seit 1999 Schwangere berät und auch Scheine zur Beratung von Schwangerschaftsabbrüchen ausstellt. Anfangs wurde dies in der Kirche nicht gerne gesehen. Inzwischen loben Bischöfe die Arbeit des Vereins. Nach 20 Jahren an der Spitze von Donum Vitae hat Rita Waschbüsch 2019 den Posten abgegeben.

Politik, Kirche und die Beratung, für Rita Waschbüsch gehörte und gehört all das immer noch zusammen.

Ein Thema in der "Region am Mittag" am 22.05.2020 auf SR 3 Saarlandwelle

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