Jacken von Notfallseelsorgern (Foto: pixabay/fsHH)

Nicht genügend Notfallseelsorger

Kristin Luckhardt   28.12.2018 | 08:00 Uhr

Im Saarpfalz-Kreis gibt es zu wenige Notfallseelsorger. Darauf hat der Verein Notfallseelsorge und Krisenintervention hingewiesen. Nur zwei ausgebildete Fachkräfte stünden hier derzeit zur Verfügung.

Zwei Notfallseelsorger im gesamten Saarpfalz-Kreis: Das sind deutlich weniger als in den anderen saarländischen Kreisen. In St. Wendel gibt es zum Beispiel 16 Notfallseelsorger, im Regionalverband Saarbrücken 17. Im Saarpfalz-Kreis sind die beiden Fachkräfte quasi ständig im Einsatz, kümmern sich um Menschen in Notfällen und um ihre Angehörigen. Es gehe um „Erste Hilfe für die Seele“ beschreibt der Verein Notfallseelsorge und Krisenintervention die Arbeit.

Bislang keine Muslime

Neun bis zwölf Saarländer schließen jedes Jahr die Ausbildung zur Fachkraft für psychosoziale Notfallversorgung ab. Insgesamt gibt es derzeit 70 dieser Fachkräfte im Saarland. Muslime sind bislang nicht darunter. Das bedauert der zuständige Verein. Es gebe zwar Verbindungen zu Imamen, aber bisher keine muslimischen Notfallseelsorger. Dabei werde der Bedarf immer größer.

Über dieses Thema wurde auch in der SR 3-Rundschau am 28.12.18 berichtet.

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