Logo der Uniklinik Homburg (Foto: Pasquale D'Angiolillo)

Neues Zentrum für Innere Medizin

Birte Olig   12.12.2016 | 13:41 Uhr

Kürzere Wege, höhere Qualität und die Stärkung des Standorts – diese Ziele verfolgt das Universitätsklinikum des Saarlands in Homburg mit seinem aktuellen Masterplan. Kern des Plans ist das neue Zentrum für Innere Medizin IMED. Am 12. Dezember war Richtfest des zweiten Bauabschnitts.

Im Gesundheitswesen ist zurzeit ordentlich Bewegung. Der Kostendruck zwingt viele Kliniken, Stationen zu schließen oder mit anderen Krankenhäusern zusammenzuarbeiten. Um das zu verhindern, wird am Universitätsklinikum des Saarlands deshalb im Rahmen des „Projekt Zukunft“ seit einiger Zeit ordentlich gebaut. Am 12. Dezember wurde nun Richtfest gefeiert für den zweiten Bauabschnitt des Neubaus der Inneren Medizin (IMED).

Rund 9.000 Quadratmeter, verteilt auf sechs Etagen, sollen Klinikpersonal und Patienten der Inneren Medizin ab Ende 2018 zur Verfügung stehen. Nach Auskunft des Universitätsklinikums wird es hier modernste Diagnostik- und Therapiebereiche, sowie Räume für Forschung und Lehre geben. Neben Pflegestationen und einer Intensivstation soll hier auch das Transplantationszentrum integriert werden.

Ulrich Kerle, Kaufmännischer Direktor des Klinikums, betonte die Bedeutung der Investition. Diese werde den Standort Homburg sichern und in einer für Krankenhäuser schwierigen Zeit wettbewerbsfähig halten.

Ein Gebäude statt zwölf Standorte

Der zweite Komplex ergänzt den ersten Gebäudeteil der Inneren Medizin, der bereits Ende 2015 in Betrieb genommen wurde. Nach Fertigstellung des insgesamt rund 150 Millionen Euro teuren Bauprojekts werden alle fünf internistischen Kliniken, die bislang an über zwölf Standorten auf dem Klinikgelände verteilt waren, unter einem Dach zusammenarbeiten.

Über dieses Thema wurde am 12.12.2016 auch auf SR 3 Saarlandwelle berichtet.

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