Schutzmasken (Foto: SR)

Masken, die Alltagsbegleiter: Wie machen Sie´s?

Lisa Krauser   30.10.2020 | 09:12 Uhr

Anfangs war das Masken Ergattern ein bisschen mühselig. Und das Tragen komisch. Mittlerweile haben sich die meisten dran gewöhnt. SR-Reporterin Lisa Krauser hat Saarländerinnen und Saarländer befragt, wie sie so zurecht kommen, was sich mit Maske verändert hat und worauf Sie Wert legen.

Erst selbst genäht, dann überall zu haben.
Audio [SR 3, Lisa Krauser, 30.10.2020, Länge: 02:51 Min.]
Erst selbst genäht, dann überall zu haben.

Was war das ein Maskenmangel im Frühjahr, als alles losging. Und was war das saarländische Volk dankbar über die großzügige Geste der saarländischen Landesregierung. Landesregierung: Fünf Einwegmasken für jede und jeden! Ganz umsonst. Heute sind die längst verbraucht und - hoffentlich - auch nicht mehr in Gebrauch.

Die anfänglichen Beschafftungsprobleme sind längt vergessen. Die einen haben 8, 10 oder gar 20. Mit der Menge kommt die Vielfalt, ob selbst genäht oder beim Designer bestellt. Alltagsmasken gibt es in allen Farben und Ausführungen. Und manchen ist das auch sehr wichtig. Etwa dieser Dame, die eine Maske im Leoparden-Look trägt, aber offen für vieles ist. Sie mag besonders welche mit Strass und Steinen. Es muss also modisch sein und zu den Klamotten passen.

Komplimente für Schuhe waren gestern

"Schöne Maske!" - das will man heute hören. Aber nicht bei allen steht der modische Aspekt im Vordergrund. Die einen achten mehr darauf, dass sie gut atmen können. Anderen geht es aber vor allem um Sicherheit.

Manchmal kommen ungeahnte Sicherheitsvorkehrungen erst zum Vorschein, wenn die Trägerin ein kleines Maskengeheimnis lüftet. Die einen legen ein Papiertaschentuch in die extra genähte Tasche an der Maske, andere eine ganz kleine Slipeinlage, die in der Stadt alle zwei Stunden gewechselt wird.

Lösungen für die Aussprache gefragt

Mit der Maske kommunizieren ist anstrengen. Oft kommt es zu Missverständnissen. Doch es ist nicht nur die Akkustik. Auch die Ausstrahlung geht flöten. Wer will, dass sein breites Lächeln auch wirklich beim Gegenüber ankommt, muss seine Augenpartie schon sehr stark zusammenkneifen oder übertrieben zwinkern.

Über dieses Thema wurde auch in der Sendung "Guten Morgen" auf SR 3 Saarlandwelle am 30.10.2020 berichtet.

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