Marc Zwiebler: Vom Sportinvaliden zum Badminton-Meister

Marc Zwiebler: Vom Sportinvaliden zum Badminton-Meister

Steffani Balle   12.04.2019 | 11:00 Uhr

Marc Zwiebler ist Badminton-Spieler beim BC Bischmisheim und das äußerst erfolgreich. Er ist Deutscher Meister, Europa-Meister und dreifacher Olympia-Teilnehmer. Beim Gesundheitskongress "Salut" in Saarbrücken steht sein Name auf der Referenten-Liste. Sein Thema: "Aus Niederlagen lernen“. Der Hintergrund: Zwiebler war mit Anfang 20 Sportinvalide. Bandscheibenvorfall.

Marc Zwiebler kommt aus einer sportlichen Familie, hat von Kind an Badminton gespielt und war schon als Jugendlicher darin erfolgreich. Mit 18 zog es ihn in die Sportkompanie der Bundeswehr, gleichzeitig begann für den gebürtigen Bonner die Zeit am Olympiastützpunkt in Saarbrücken. Alles lief rund - und dann kam der Bandscheibenvorfall.

Die Notoperation brachte die Wende

Beim dem jungen, durchtrainierten Sportler sollte der Bandscheibenvorfall nicht operiert werden. Ein Jahr lang versucht Zwiebler, mit unterschiedlichen Therapien die Sache in den Griff zu bekommen. Aber statt einer Besserung durch die Behandlungen verschlimmerten sich die Schmerzen. Und dann eines Tages konnte er sein Bein nicht mehr bewegen. Es folgte ein Notoperation. In der darauffolgenden Reha erholte sich Marc Zwiebler relativ schnell. Endlich schmerzfrei nahm er langsam sein Training wieder auf und steht heute wieder auf den Siegerpodesten.

Über dieses Thema wurde auch in den "Bunten Funkminuten" am 12.04.2019 auf SR 3 Saarlandwelle berichtet.

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