Julie Thielen bei Springturnier auf dem Landgestüt Zweibrücken (Foto: SR)

Probleme und Hoffnungen beim Landgestüt Zweibrücken

Stefan Hauch   13.07.2020 | 09:30 Uhr

Es ist eins von zehn Landgestüten bundesweit: das Landgestüt Zweibrücken. Und es ist zuständig für Rheinland-Pfalz und das Saarland. Mit Corona brachen auch für dieses Vorzeige-Gestüt harte Zeiten an. Alle Veranstaltungen wurden abgesagt. Ein herber Schlag, nicht nur für die Sportler. Doch seit dem Wochenende läuft der Betrieb wieder und es gibt einen Hoffnungsschimmer.

Endlich wieder Turniere. Endlich wieder vier-und zweibeinige Sportler auf dem Gelände des Zweibrücker Landgestüts. Dort, wo seit über 250 Jahren die weltweit bekannten Zweibrücker Pferde gezüchtet werden.

An diesem Wochenende fand bereits das 2. Turnier des Clubs der Saar-Pfälzischen Springreiter statt. Mit mehr als 500 Starts an zwei Tagen. Der Bedarf und die Nachfrage ist riesig: Gerade mal zwei Minuten dauerte es, nachdem die Meldelisten online waren, bis alle Startplätze für die acht Prüfungen an zwei Tagen ausgebucht waren.

Video

Auswirkungen der Coronapandemie auf das Landgestüt in Zweibrücken
Video [SR Fernsehen, (c) SR, 11.07.2020, Länge: 03:03 Min.]
Auswirkungen der Coronapandemie auf das Landgestüt in Zweibrücken
Seit mehr als 250 Jahren besteht das Gestüt in Zweibrücken. Es ist auch Zuchtstation für Pferde aus dem Saarland. Für den Erhalt des Landgestüts braucht es Turniere, die während des Corona-Lockdowns weggefallen sind, daher ist die finanzielle Situation im Moment nicht einfach.

Ein Thema in den "Bunten Funkminuten" am 13.07.2020 auf SR 3 Saarlandwelle

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