SOS-Kinderdorf im Saarland – damals und heute (Foto: SR)

SOS-Kinderdörfer feiern 70. Geburtstag

  25.04.2019 | 08:50 Uhr

Vor 70 Jahren wollte der österreichische Pädagoge Hermann Gmeiner verwaisten und verlassenen Kindern aus der Nachkriegszeit ein neues Zuhause schenken und gründete die SOS-Kinderdörfer.

Gut zehn Jahre nach der offiziellen Gründung der SOS-Kinderdörfer wurde auch im Saarland, in Hilbringen so eine Einrichtung eröffnet. Warum die Kinder dort sind, dafür gibt es vielfältige Gründe, gemeinsam ist ihnen, dass es ihnen in ihren Herkunftsfamilien nicht gut geht. Im Kinderdorf leben sie in verschiedenen Häusern mit ihren Erziehern zusammen. Diese betreuen ihre Kinder in Schichten von 21 Stunden. Dann wird gewechselt, die Erzieher gehen zu ihrer eigenen Familie nach Hause.

Audios

"Viele Kinderdörfer sind nicht mehr klassisch"
[SR 3, (c) Frank Hofmann, 25.04.2019, Länge: 03:04 Min.]
"Viele Kinderdörfer sind nicht mehr klassisch"
Die SOS-Kinderdörfer gibt es nunmehr seit 70 Jahren. Ein Medizinstudent hatte sich gedacht, es wäre gut, wenn Kriegswaisen möglichst wie in einer Familie aufwachsen können. Aus dem SOS-Kinderhilfswerk des Österreichers Hermann Gmeiner ist ein weltweites Netz geworden. Es kümmert sich auf ganz unterschiedliche Weise um Mädchen und Jungen in sozialen Notlagen. Ich spreche mit Louay Yassin, dem Pressesprecher der SOS-Kinderdörfer. Herr Yassin, die klassischen SOS-Kinderdörfer, wie sie vor 70 Jahren konzipiert wurden, gibt es die heute auch noch?
70 Jahre SOS-Kinderdörfer
[SR 3, (c) Sarah Schött, 25.04.2019, Länge: 01:38 Min.]
70 Jahre SOS-Kinderdörfer

Über dieses Thema wurde auch auf SR3-Saarlandwelle am 25.04.2019 in "Guten Morgen" berichtet.

Artikel mit anderen teilen