Der Rosenmontagsumzug am 12. Februar 2018 in Neunkirchen (Foto: Pasquale D'Angiolillo)

"Enttäuschung war da, aber die Stimmung war super"

Interview: Frank Hofmann / Onlinefassung: Lisa Huth   05.03.2019 | 08:15 Uhr

Wegen der Sturmwarnung am Rosenmontag ist der Fastnachtsumzug in Neunkirchen abgesagt worden. Eine Entscheidung, die wahrscheinlich keinem Karnevalisten leicht fallen kann.

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Zu enge Straßenschluchten: Wie hier an Rosenmontag 2018 konnte der Umzug dieses Jahr nicht stattfinden. (Foto: Pasquale D'Angiolillo)
Audio [SR 3, Interview: Frank Hofmann, 05.03.2019, Länge: 03:57 Min.]
Zu enge Straßenschluchten: Wie hier an Rosenmontag 2018 konnte der Umzug dieses Jahr nicht stattfinden. (Foto: Pasquale D'Angiolillo)

Moderator Frank Hofmann mit Karl Albert, dem Präsidenten des Neunkircher Karnevals-Ausschusses, darüber gesprochen, wie die Neunkircher damit umgegangen sind. Albert sprach von einer schwierigen Entscheidung. Die Situation in Neunkirchen sei anders als etwa in Burbach. Die Straßenschluchten seien enger, es gebe keine drei- oder vierspurige Straßen. Darum sei die Sicherheit der Menschen vorgegangen, auch wenn's den Verantwortlichen weh getan habe.

Und dann gab's den weltkleinsten Umzug

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Neunkircher Rote Funken trotzen dem Regen
Traurige Gesichter in Neunkirchen - Das hatte man wohl eigentlich nach der Absage des größten Rosenmontagsumzugs des Saarlands erwartet. Doch einige Narren in der Kreisstadt haben dem Wetter getrotzt. Die Roten Funken haben ihren eigenen kleinen Umzug gemacht. SR Reporter Franz Johann war dabei.

Dennoch wurde in Neunkirchen aber kräftig gefeiert: In den Vereinslokalen der acht Karnevalsvereine. Etwa im Kulturhaus von Wiebelskirchen sei mächtig viel los gewesen. Auch in der Vereinsgaststätte der Roten Funken sei es rund gegangen. Enttäuschung sei zwar da gewesen, aber die Neunkircher hätten es sich gut gehen lassen.

Einige Wagen fahren bei anderen Umzügen

Der ein oder andere Motivwagen werde wohl in Spiesen oder in Ottweiler mitfahren. Die Guzzjer könnten dann natürlich auch noch geworfen werden. Ansonsten gingen die Guzzjer und die Blumen an die Tafeln oder an Kindergärten, die das wollten.

Den Rest müsse er, Karl halt essen. Aber er ist nicht allein! Frank Hofmann bot sich großzügig an, beim Verputzen zu helfen.

Über dieses Thema wurde auch in der Sendung "Guten Morgen" auf SR 3 Saarlandwelle am 05.03.2019 berichtet.

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