Zapfsäule (Foto: pixabay)

"Am Energiepreis zu schrauben wird nichts bringen"

Interview: Frank Hofmann   21.10.2021 | 07:45 Uhr

Die Energiepreise für Verbraucher steigen. Viele EU-Länder wie Frankreich haben eine Preisbremse eingesetzt, um Verbraucher zu entlasten. Wäre das auch ein Weg für Deutschland? Dazu im Interview: Umweltökonom Andreas Löschel.

Wie können bei den aktuell steigenden Energiepreisen Verbraucher entlastet werden? Zu möglichen Maßnahmen berät auch der Europäische Rat. Diese sollen dann jedoch von den Mitgliedsstaaten umgesetzt werden.

Sozialleistungen statt Preisdeckelung

"Am Energiepreis zu schrauben wird nichts bringen"
Audio [SR 3, Interview: Frank Hofmann / Andreas Löschel, 21.10.2021, Länge: 02:01 Min.]
"Am Energiepreis zu schrauben wird nichts bringen"

Von einer Preisdeckelung, wie sie in Frankreich angewandt wird, hält der Umweltökonom Andreas Löschel nichts. Im SR 3-Interview spricht er sich stattdessen für Unterstützungsleistungen aus - zum Beispiel im Bereich des Wohngeldes oder der Stromabgaben wie der EEG-Umlage.

Nun gelte es einerseits im Klimaschutz Kurs zu halten und andererseits besonders stark getroffene Haushalte zu entlasten, so Löschel. Dazu gehöre die Abschaffung der EEG-Umlage und die Anpassung der Sozialleistungen.


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