Der Honig 2018 - ein guter Jahrgang

Der Honig 2018 - ein guter Jahrgang

Margit Groß-Schmidt   18.09.2018 | 09:45 Uhr

Die saarländischen Imker und Imkerinnen sind zufrieden. Es war ein gutes Honigjahr. Jetzt Mitte September ist die Honigernte abgeschlossen, der Honig in Gläser abgefüllt - ein guter Zeitpunkt also für die Honigprämierung. Im letzten Jahr haben nur zwölf Imker und Imkerinnen ihren Honig zum Testen eingereicht, in diesem Jahr waren es dreimal so viele.

32 saarländische Imkerinnen und Imker haben in diesem Jahr je fünf Gläser Honig zur Bewertung beim Landesverband saarländischer Imker e.V. eingereicht. Das Ergebnis: alle Honige haben die Qualitätskriterien des Deutschen Imkerbundes erfüllt und acht wurden sogar mit Gold prämiert.

Es war ja auch ein gutes Honigjahr gewesen. "Die Imker sind sehr zufrieden gewesen", sagt Helmut Kiefer, Imker und stellvertretender Vorsitzender vom Imkerverband. "Nichts verregnet, kein Frost, alles bestens".

Honiggläser (Foto: pixabay (CC0))

Der Honig stammt in erster Linie von Obst, Raps, Kastanie, Robinie, Ahorn oder Tanne, dem sogenannte Waldhonig. Reine Sortenhonige gibt es hier eher wenig. Das meiste sei Mischtracht sagt Beatrix Froembgen, Honiganalytikerin vom Fachzentrum für Bienen und Imkerei in Mayen.

Imkerei - voll im Trend

Insgesamt gibt es im Saarland rund 2200 Imker und Imkerinnen, die durchschnittlich jeder drei bis fünf Bienenvölker betreuen - und es gibt keine Nachwuchssorgen. Die meisten, die mit der Imkerei anfangen, blieben auch dabei, sagt Kiefer. Unterstützung bekommen die Neulinge durch Honigpaten und Schulungsangebote. Einsteigern empfiehlt Kiefer, im Herbst bzw. früh im Januar anzufangen. In der kalten Jahreszeit kann man sich dann nämlich erst mal um die Theorie - also das Grundlagenwissen - kümmern, bevor es dann Schritt für Schritt an die Arbeit mit den Bienenvölkern geht.

Über dieses Thema wurde auch in den "Bunten Funkminuten" am 19.09.2018 auf SR 3 Saarlandwelle berichtet.

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