Ein Paar unternimmt mit seinen beiden Kindern bei schönem Sommerwetter einen Ausflug. (Foto: picture alliance/dpa/Frank Leonhardt)

Die zwanghafte Erziehung

Autor: Simin Sadeghi / Onlinefassung: Andree Werner   09.10.2018 | 07:57 Uhr

Sie kreisen wie ein Helikopter um den eigenen Nachwuchs. Sie regeln und kontrollieren alles und versuchen stets "das Beste" aus ihren Kindern heraus zu holen: "Helikopter-Eltern". Ein modernes Phänomen der Angst.

Wie war es in Ihrer Kindheit? Sind Sie alleine zur Schule gegangen? Haben ihre Eltern immer gewusst, wo sie grade spielen?

Heute - hat man den Eindruck - würden einige Eltern gerne ihre Kinder mit einem GPS-Sender versehen, damit sie immer wissen, wo sie gerade sind. "Helikopter-Eltern" nennt man diese "Spezies". Sie wollen am liebsten der Schulkantine den Speiseplan diktieren, föhnen morgens die Klobrillen warm und rufen nachmittags in der Schule an, um zu fragen, wie oft das Kind im Unterricht genießt hat. Kurz: Sie schwirren den ganzen Tag um die Kleinen herum - wie ein Helikopter.

Warum ist das so? Was hat sich gegenüber früher verändert? Und was kann man gegen diese zwanghafte Erziehung tun? Fragen, die im Beitrag von SR 3-Reporterin Simin Sadeghi thematisiert werden.

Audio

Helikopter-Eltern
Audio [SR 3, (c) SR 3 Simin Sadeghi, 09.10.2018, Länge: 02:21 Min.]
Helikopter-Eltern
Für sie steht der Nachwuchs zu jeder Zeit im absoluten Lebensmittelpunkt: Helikopter-Eltern. Warum ist das so? Und wie können betroffene Eltern ein wenig gelassener reagieren? Fragen, die auch SR 3-Reporterin Simin Sadeghi beschäftigen.

Über dieses Thema wurde auf SR 3 Saarlandwelle in der Sendung "Guten Morgen" am 09.10.2018 berichtet.

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