Gorilla Ivo (Foto: Brigitte Wullert)

Ivo ist endgültig angekommen

Florian Mayer   12.02.2019 | 09:45 Uhr

Seit Ende letzten Jahres wurde er im Saarbrücker Zoo sehnlichst erwartet: Ivo, der Gorilla-Mann aus Berlin. Am 5. Februar kam der sanfte 180-Kilo-Menschenaffe im Saarbrücker Zoo an und hat sich erstaunlich schnell eingelebt.

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Ivo - ein perfekter Gorilla-Mann für die Saarbrücker Gorilla-Damen
Audio [SR 3, Julia Becker, 12.02.2019, Länge: 02:28 Min.]
Ivo - ein perfekter Gorilla-Mann für die Saarbrücker Gorilla-Damen

31 Jahre ist der Silberrücken alt. Er füllt in Saarbrücken die Lücke, die Gorillamann Pesco hinterlassen hat. Pesco war Oktober 2018 gestorben. Gorilla Ivo wurde in München im Zoo geboren und lebte die letzten 15 Jahre im Zoo Berlin. Dort hoffte man auf Nachwuchs, doch Ivo ist zeugungsunfähig. Für Saarbrücken perfekt, denn die drei Gorilla-Damen im hiesigen Zoo brauchten zwar wieder einen Mann für ihe Gruppe, aber keinen Nachwuchs. Zoo-Direktor Dr. Richard Franck ist sehr zufrieden mit Ivo: Er ist sehr entspannt aber auch dominant. Bei lebenserfahrenen Gorilla-Damen brauche es einen erfahrenen, gestandenen Silberrücken.

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Ivo ist endgültig angekommen
Audio [SR 3, Florian Mayer, 12.02.2019, Länge: 02:02 Min.]
Ivo ist endgültig angekommen

Auch die drei Saarbrücker Gorilladamen scheinen mit der Wahl von Ivo sehr zufrieden zu sein. Normalerweise gebe es immer Aufregung, wenn ein neues Tier in eine Gruppe komme, aber bei der Intergration von Ivo sei alles sehr ruhig verlaufen, sagt Tierpflegerin Simone. Schon nach einer Woche verhalte sich die Gruppe sehr harmonisch - harmonischer als vor der Ankunft von Ivo.

Und Ivo selbst? Auch er scheint nach der kurzen Zeit schon richtig angekommen zu sein. "Er lässt sich nicht aus der Ruhe bringen und kommuniziert die ganze Zeit", so Pflegerin Simone. Und er macht seinen Job. Zeigt, dass er der Chef ist - und begrüßt die Besucher gerne mal mit einem Boxer an der Scheibe. Chef eben.

Über dieses Thema wurde auch in den "Bunten Funkminuten" am 12.02.2019 auf SR 3 Saarlandwelle zu berichten.

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