Ein Model wird bei der Berlin Fashion Week frisiert. (Foto: dpa)

Hilfe, Frisör und Barbershops haben zu, was tun?

Lena Schmidtke   30.03.2020 | 06:25 Uhr

Nach den meisten Geschäften mussten wegen der Coronakrise auch die Frisöre schließen. Verständlich, weil die 2-Meter-Abstandsregel beim Frisieren unmöglich eingehalten werden. Doch Haar und Bärte wachsen weiter. Was tun?

Ein Friseur schneidet einer Frau die Haarspitzen.
Audio [SR 3, Lena Schmidtke, 30.03.2020, Länge: 03:34 Min.]
Ein Friseur schneidet einer Frau die Haarspitzen.

Wuchernde Bärte, formlose Haarschnitte, krasse Ansätze - manche könnten heulen, weil ihre Frisur langsam schrecklich aussieht. Was ist die Lösung, selbst Hand anlegen? Oder sollte der Partner sich mal versuchen dürfen? Maskenbildnerin Katja Texter meint, das kommt drauf an, wie gut die Partnerschaft ist.

Da man derzeit ja nicht raus komme, sei jetzt der ideale Zeitpunkt, mal auszuprobieren, wie eine ganz andere Frisur aussieht. Als Tipp hat sie: Die Haare immer nass schneiden. Ausnahme seien Locken. Da sei ein Trockenschnitt besser, weil man am besten sehe, wie es falle.

Bei gefärbtem Haar, bei dem sich mehr und mehr der Ansatz zeigt, empfiehlt Katja, den Scheitel im Zickzack zu ziehen oder Strähne um Strähne nach links oder rechts zu legen. Außerdem gebe es inzwischen Ansatzssprays. Bei dunklem Haar helfe auch Wimperntusche, um an den Schläfen den Ansatz zu verdecken.

Blond gefärbtes Haar ist eine besondere Herausforderung, weil die Farbe irgendwann einen Gelbstich bekommt. Da empfiehlt Katja Silbershampoos, mit deren Lilaton könne die Frische erhalten werden.

Über dieses Thema wurde auch in der Sendung "Guten Morgen" auf SR 3 Saarlandwelle am 30.03.2020 berichtet.

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