Erlebnisort Reden (Foto: SR/Alexander M. Gross)

Quo vadis, Erlebnisort Reden?

Stephan Deppen   25.10.2019 | 13:10 Uhr

Der Erlebnisort Reden ist wieder in der Diskussion. Wieder einmal nicht wegen seiner Angebote, sondern wegen Querelen zwischen der landeseigenen Strukturholding Saar (SHS) auf der einen Seite und den Betreibern der Bergmannsalm auf der Bergehalde und dem Gondwana-Park auf der anderen Seite. Der Anlass ist unterschiedlich, aber der Ärger über die SHS bei beiden groß.

Audio

Ärger am Erlebnisort Reden
Audio [SR 3, Steffani Balle mit Informationen von Stephan Deppen, 25.10.2019, Länge: 01:11 Min.]
Ärger am Erlebnisort Reden

Ärger um den Gondwana-Park

Video [aktueller bericht, 25.10.2019, Länge: 3:26 Min.]
Schwierigkeiten bei Gondwana und der Bergmannsalm

Gondwana sei ein Klotz am Bein der Entwicklung des Erlebnisortes Reden, sagte der SPD-Fraktionsvorsitzende Ulrich Commerçon am 23. Oktober auf die Frage nach dem aktuellen Ärger in Reden. Commerçon spielte damit auf die komplizierte Vertragssituation zwischen Gondwana-Investor und -betreiber Kuhl und dem Land an. Die juristische Auseinandersetzung ist so alt wie der Dino-Park. Aktuell geht es Kuhl um Schadensersatz wegen Baumängeln, um den Rücktritt von Verträgen und er droht mit Klage. Die liege bisher nicht vor, sagt SHS-Sprecher Vogel und weist die Ansprüche zurück.

Ärger um die Haldenmetro

Die Almhütte auf der Bergehalde (Foto: SR)

Anders die Lage bei den Wirten der Alm auf der Halde: Ihnen war vertraglich ein Beförderungssystem auf die Alm zugesagt worden - und zwar bis 2018. Inzwischen ist auch die Saison 2019 vorbei, die "Haldenmetro" immer noch nicht in Sicht. Jetzt haben die Wirte genug: Sie haben vorsorglich für Ende Juni 2020 gekündigt, sind aber mit dem Land im Gespräch. Bis zum 30. Oktober hat die SHS nun Gelegenheit zu reagieren. Ansonsten werde die Kündigung wirksam, sagt Pächter Geiger auf SR-Anfrage.

Ein Thema in der "Rundschau" am 25.10.2019 auf SR 3 Saarlandwelle

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