Anzeige einer Kurzmitteilung (SMS) auf einem älteren Handy. (Foto: Patrick Pleul/Picture alliance/dpa)

Erinnerungen der Saarländer an ihr erstes Handy

Reporterin: Simin Sadeghi / Onlinefassung: Corinna Kern   03.04.2023 | 12:50 Uhr

Ein Leben ohne Smartphone ist heute für viele undenkbar. Vor 50 Jahren war das erste Mobiltelefon eine richtige Sensation. Rund ein Kilo schwer, klobig und riesen groß war das erste Mobiltelefon nichts für die Hosentasche. Auch die Saarländer haben noch die ein oder andere Erinnerung an diese Zeit.

Streits um das Festnetztelefon gibt es schon lange nicht mehr. Dazu hat auch die Erfindung des Mobiltelefons beigetragen. Seitdem sind 50 Jahre vergangen, während denen sich ganz schön viel verändert hat. Vom riesigen ersten Mobiltelefon, das ein Kilo wog, sind wir bei Smartphones angelangt, deren Display sich sogar falten lässt.

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Vom "grauen Knochen" zum faltbaren Display
Audio [SR 3, Simin Sadeghi, 03.04.2023, Länge: 03:09 Min.]
Vom "grauen Knochen" zum faltbaren Display

Heute nutzen viele ältere Saarländer ihr Smartphone oder Handy, um mit ihren Kindern und Enkeln in Kontakt zu bleiben. Auch wenn es ab und zu auf dem Wohnzimmertisch liegen bleibt.

An die Anfänge des Mobiltelefons erinnern sich noch viele. Der riesige "graue Knochen" ist im Gedächtnis geblieben. Auch, weil die SMS damals noch ein Vermögen gekostet hat. Die jungen Saarländer können sich dabei kaum noch an die erste Form der Textnachricht erinnern.

Ständige Erreichbarkeit

Die Entwicklung des Mobiltelefons zum Smartphone sehen aber auch viele kritisch. Besonders die Abhängigkeit und die ständige Erreichbarkeit, die von dem kleinen Gerät ausgeht, bereiten den Saarländern Sorgen.


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