Sonnenblumen bei Hitze (Foto: SR)

Was können wir für den Klimaschutz tun?

  29.07.2021 | 10:00 Uhr

Am 29. Juli ist "Erd-Erschöpfungstag". Bis zu diesem Tag haben wir in diesem Jahr so viele natürliche Rohstoffe verbraucht, wie die Erde in einem ganzen Jahr produzieren kann. Um dem Klimawandel entgegen zu wirken, könne aber jeder Einzelne auch etwas tun, sagt ARD-Umweltexperte Werner Eckert.

Hunderte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler tagen derzeit im Weltklimarat zum Klimawandel. Erste Ergebnisse werden erst in den kommenden Tagen erwartet. Dabei soll es erstmals auch regionale Ergebnisse für Mittel- und Westeuropa geben.

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"Die Anzahl der heißen Tage hat sich verdreifacht"
Audio [SR 3, Interview: Frank Hofmann / Werner Eckert, 29.07.2021, Länge: 04:03 Min.]
"Die Anzahl der heißen Tage hat sich verdreifacht"

Bereits jetzt ist allerdings klar, dass die Menschen in Deutschland stärker vom Klimawandel betroffen sind als in anderen Regionen. Hier liege die Durschnittstemperatur inzwischen rund 1,6 Grad über der Temperatur vor der Industrialisierung, sagt ARD-Umweltexperte Werner Eckert. Weltweit gebe es einen Anstieg um 1,1 Grad.

"Die Anzahl der heißen Tage hat sich bereits verdreifacht - seit Mitte des vergangenen Jahrhunderts", so der ARD-Umweltexperte. Oft werde dabei übersehen, dass Hitzewellen viel gefährlicher für die Menschen seien als etwa Starkregenereignisse.

Viel Handlungsbedarf in den kommenden Jahren

Um dem Klimawandel entgegenzuwirken, könne jeder Einzelne etwas tun. "Die größten Stellschrauben sind Flüge, Autofahren und Fleisch essen", sagt Eckert. Da der Einfluss des Einzelnen begrenzt sei, müsse aber auch die Politik etwas tun. Die ganze Wirtschaft müsse auf erneuerbare Energien umgestellt werden. Eckerts Fazit: "Da ist noch viel zu tun in den nächsten Jahren."

Ein Thema in der Sendung "Guten Morgen" am 29.07.2021 auf SR 3 Saarlandwelle.

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