eine Mutter gibt ihrem Kind Tropfen  (Foto: dpa)

Engpass bei fertigen Fiebersäften

Interview: Simin Sadeghi   22.07.2022 | 16:15 Uhr

Seit ein paar Wochen sind in den Apotheken immer mal wieder Fiebersäfte knapp. Ein Grund dafür ist, dass ein Hersteller die Produktion eingestellt hat. Aber das ist nicht der einzige Grund.

Es gebe zurzeit eine erhöhte Nachfrage nach Fiebersäften - wegen der Reisezeit und wegen Corona, sagt Susanne Koch, die Vorsitzende des Saarländischen Apothekerverein, im SR-Interview.

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Engpass bei Fiebersäften
Audio [SR 3, Interview: Simin Sadeghi, 22.07.2022, Länge: 03:56 Min.]
Engpass bei Fiebersäften
Interview mit Susanne Koch, Vorsitzende des Saarländischen Apothekervereins

Zudem gebe es das Problem, den Rohstoff zu bekommen. Ihr Tipp lautet: In der Apotheke nachfragen, ob man dort einen entsprechenden Saft mischen kann. Die Materialien dafür lägen in ausreichender Form vor. Es brauche aber etwas Zeit.

Auf keinen Fall sollte man versuchen, zuhause aus Tabletten einen Saft zu mixen, so Koch. Die Wirkstoffe seien nicht löslich. In der Apotheke hingegen gebe es entsprechende Materialien, um einen Saft herzustellen.

In die Apotheke nach Frankreich zu fahren, könne man sich derzeit sparen. Dort herrsche das gleiche Problem.

Ein Thema in der "Region am Nachmittag" am 22.07.2021 auf SR 3 Saarlandwelle

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