Tierheilpraktikerin Ulrike Müller (Foto: SR/Lena Schmidtke)

Die Arbeit einer Tierheilpraktikerin

Lena Schmidtke   29.12.2020 | 09:45 Uhr

Naturheilkunde als alternative Heilmethode - viele nutzen sie. Und inzwischen gibt es auch Heilpraktiker für Tiere! Sie arbeiten genauso wie Heilpraktiker für Menschen: ursachenorientiert. SR-Reporterin Lena Schmidtke hat eine Heilprakterin in ihrer Praxis besucht und sich die Arbeit mit den Vierbeinern erklären lassen.

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Die Arbeit einer Tierheilpraktikerin
Audio [SR 3, Lena Schmidtke , 29.12.2020, Länge: 02:35 Min.]
Die Arbeit einer Tierheilpraktikerin

Ulrike Müller ist Tierheilpraktikerin. "Ich habe die Möglichkeit, wirkliche Ursachen zu den Beschwerden rauszufinden", sagt sie. Sie hat eine zweijährige Ausbildung absolviert, inklusive Theorie- und Praxisprüfung und einer Facharbeit.

Seit mehreren Jahren arbeitet sie nun schon als Tierheilpraktikerin für Hunden, Katzen und Pferden. Ihre Spezialgebiete sind Osteopathie, Ernährungsberatung, Lasertherapie und Bioresonanz-Therapie. Bei dieser Therapie geht es um Frequenzen und Energiefelder.

Heilpilz Hericium gegen Unruhe

Einer ihrer Patienten ist Schäferhündin Raggazzi. Eigentlich sei Raggazzi fit, sagt Besitzerin Melanie. Sie sei jedoch ständig in Unruhe und zerbeiße dann alles, was aus Holz sei. Blutproben und Tierarztbehandlungen hätten kein Ergebnis gebracht. Deshalb habe sich nun die Tierheilpraktikerin aufgesucht.

Analysegerät der Tierheilpraktikerin (Foto: SR/Lena Schmidtke)

Ulrike Müller diagnostiziert bei der Hündin ein Problem bei einem Enzym für den Gallensaft - und zwar mittels der Bioresonanz. Als Therapie empfiehlt sie Löwenzahnsaft, um dem Körper Bitterstoffe zuzuführen. Und auch beim Magen-Darm-Trakt hat die Bioresonanz angeschlagen. Hier empfiehlt die Heilpraktikerin einen Heilpilz, der unters Hunderfutter gemischt wird. "Der Heilpilz kann das Nervensystem unterstützen, wirkt regenerierend. Außerdem sind alle Heilpilze entgiftend, auf eine sanfte natürliche Weise", so Müller.

Und da Schäferhündin Raggazzi vor einiger Zeit einen Zusammenprall mit einem anderen Hund hatte, untersucht Müller auch gleich noch ihre Wirbelsäule und entdeckt dabei Blockaden, die sie dann osteopathisch behandelt.

Ulrike Müller weiß, dass viele dem Thema „Tierheilkunde“ sehr skeptisch gegenüber stehen. „Ich akzeptiere das, wenn jemand sagt: Das glaube ich nicht." Ihre Erfahrung sei aber, dass viele zumindest offen dafür seien und nicht wenige habe sie mit ihrer Therapie überzeugen können.

Ein Thema in den "Bunten Funkminuten" am 29.12.2020 auf SR 3 Saarlandwelle

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