Hühner in Freilandhaltung (Foto: dpa / picture alliance)

Die Verwandlung zum Bio-Bauernhof

Autor: Steffani Balle / Onlinefassung: Laszlo Mura   06.09.2019 | 07:38 Uhr

Das saarländische Landwirtschaftsministerium hat einen Fördertopf gegründet, um Bauern die Umstellung auf Bio-Landwirtschaft zu ermöglichen. Das Angebot kommt bestens an. Wie aber stellt man einen konventionellen Betrieb auf Bio um? SR3-Reporterin Steffani Balle hat sich auf einem Öko-Hof in Biringen erkundigt.

Wie wird man zum Bio-Bauern?
[SR 3, Steffani Balle, 06.09.2019, Länge: 02:20 Min.]
Wie wird man zum Bio-Bauern?

Für die Haltung von Legehennen gibt es mobile Hühnerställe, die im Freien stehen. Rund 250 Hühner finden darin Platz. Jung-Landwirt Sebastian Hoffmann betreibt auf seinem Hof in Biringen drei davon.

"Die Ställe sind in zwei Zonen eingeteilt", erzählt er. Der Raum unten sei zum Scharren gedacht und dafür mit weichem Material ausgestattet. Oben sei der Warmbereich, der ganzjährig ungefähr die gleiche Temperatur habe, erklärt Sebastian Hoffmann. "Da sind die Legenester, die Futterautomaten, die Tränken und die Sitzstangen, wo die Hennen abends schlafen."

Wenn sie wach sind, können sie die Ställe verlassen, Würmer und Käfer suchen oder Pflanzen anpicken.

Über dieses Thema hat SR 3 Saarlandwelle am 06.09.2018 in der Sendung "Guten Morgen" berichtet.

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