Gesunkenes Saarschiff "Vaterland" in Saarbrücken (Foto: SR/Oliver Buchholz)

Bergungsarbeiten der Vaterland verzögern sich

Frederic Graus   30.07.2021 | 12:52 Uhr

Die Bergungsarbeiten am havarierten Schwimmschiff an der Berliner Promenade in Saarbrücken verzögern sich. Wie das Wasser- und Schifffahrtsamt dem SR mitteilte, dauert es voraussichtlich noch bis Ende der ersten Augustwoche, bis das Schiff abtransportiert werden kann.

Nach Angaben des Wasser- und Schifffahrtsamtes war der Abtransport des havarierten Schiffes "Vaterland" eigentlich für die letzte Juliwoche geplant. Allerdings treffe ein Abschlepp-Schiff voraussichtlich erst gegen Ende der ersten Augustwoche an der Berliner Promenade ein.

Das Spezialschiff soll das havarierte Gastro-Schiff, auf dem zuletzt eine Shisha-Bar untergebracht war, an die Saar-Schleuse nach Burbach schleppen. Dort ist geplant, die "Vaterland" mithilfe von Kränen auf ein Sandbett am Ufer zu heben. Mittlerweile konnte das havarierte Schiff mittels Luftsäcken an der Wasseroberfläche stabilisiert werden.

Bergungsarbeiten der Vaterland verzögern sich
Audio [SR 3, (c) SR, 30.07.2021, Länge: 00:59 Min.]
Bergungsarbeiten der Vaterland verzögern sich

Ursache der Havarie unklar

Die "Vaterland" war Mitte Februar gesunken und lag seitdem auf Grund. Die Ursache für das Sinken ist noch unklar. Es wird davon ausgegangen, dass eine geplatzte Wasserleitung dafür verantwortlich ist. Die Kosten für die Bergung bewegen sich im sechsstelligen Bereich. Ob der Besitzer des Schiffes oder die zuständige Versicherung dafür aufkommt, müssen weitere Untersuchungen an der "Vaterland" zeigen.

Über dieses Thema berichtet auch die SR3-Rundschau am 31.07.2021.

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