Die gesunkene "Vaterland" (Foto: SR)

Bergung Vaterland: Die Taucher sind im Einsatz

Interview: Christian Job/Karlheinz Vitt   09.07.2021 | 11:00 Uhr

Im Februar ist am Saarbrücker Saarufer vor der Berliner Promenade die "Vaterland" gesunken. Nun haben endlich die Bergungsarbeiten begonnen. Mit dabei: Karlheinz Vitt und die Taucher seiner Firma Nautik.

Da die "Vaterland" in einem sehr schlechten Zustand sei, könne man sie nicht einfach so anheben, sagt Karlheinz Vitt.

Bergung Vaterland: Die Taucher sind im Einsatz
Audio [SR 3, Interview: Christian Job, 09.07.2021, Länge: 02:06 Min.]
Bergung Vaterland: Die Taucher sind im Einsatz
Im SR-Interview gibt Karlheinz Vitt einen Einblick über die Arbeit der Taucher an der Vaterland.

Die Taucher seien zurzeit dabei, den Rumpf nach möglichen Rissen und Löchern zu untersuchen. Da die Sicht so schlecht sei, müsse jedoch alles ertastet werden. Das erschwere natürlich die Arbeit.

Alle Öffnungen müssen dicht verschlossen werden

Für die eigentliche Bergung würden auch alle Fenster und Türen, die unter Wasser sind, vollständig geöffnet und dann mit einer Holzplatte versehen, mit der sich dann richtig verschlossen werden können. Vitt rechnet damit, dass die Taucher noch drei bis vier Tage brauchen werden, um alle Löcher des Schiffes zu verschließen.

Das Ziel: die Vaterland soll wieder schwimmen

Ziel ist es, das Schiff wieder zum Schwimmen zu bringen und dafür muss es leer gepumpt werden. In der kommenden Woche soll getestet werden, ob sich die Vaterland leer pumpen lässt. Wenn das gelingt, soll sie dann weggeschleppt werden.


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