Australien, Burrill Lake: Ein Feuerwehrmann benutzt eine Harke, um brennende Holzteile zu verteilen während er ein Feuer in der Nähe des Burrill Lake bekämpft. (Foto: dpa/Rick Rycroft)

"Diese Intensität der Brände haben wir noch nicht erlebt"

Nach Australien ausgewanderte Saarländerin Maria Meiers über die Buschbrände

Interview: Frank Hofmann   06.01.2020 | 08:41 Uhr

Schreckliche Bilanz der Buschbrände in Australien bis zum 6. Januar: 24 Menschen sind gestorben, tausende Häuser wurden zerstört, 480 Millionen Tiere sollen im Feuer mittlerweile umgekommen sein.

In der Nähe von Sidney, beim Nationalpark Kuringai, wohnt Maria Meiers. Sie kommt ursprünglich aus Niederwürzbach und ist vor 30 Jahren nach Australien ausgewandert. Sie hat, so sagt sie, in diesen 30 Jahren noch nicht erlebt, das die Brände so lange dauern, so intensiv sind und sich auf einer solch großen Fläche ausbreiten.

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Ein vom Feuer bedrohter Baum bei einem Buschbrand.
Audio [SR 3, Interview Frank Hofmann /Maria Meiers, 06.01.2020, Länge: 04:14 Min.]
Ein vom Feuer bedrohter Baum bei einem Buschbrand.


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Seit Oktober wüten in Australien gewaltige Buschbrände, mittlerweile offenbar auf einer Fläche, die anderthalb mal so groß ist wie Belgien. Die Behörden haben längst den Notstand ausgerufen. Aber die Feuerwehr und die zur Hilfe gekommenen Militärs scheinen ziemlich machtlos. Das bestätigt auch Korrespondent Holger Senzel im Gespräch mit SR-Moderatorin Katrin Aue: "Es ist ja schon beängstigend, wenn man sich überlegt, dass die Menschheit im 21. Jahrhundert mit all ihrer Technik, mit all ihrem Know-How, ihren Maschinen nichts anderes tun kann als auf Regen zu warten."

Über dieses Thema wurde auch in der Sendung "Guten Morgen" auf SR 3 Saarlandwelle am 06.01.2020 berichtet.

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