Symbolbild: Ein Seminarraum mit zahlreichen Computerarbeitsplätzen (Foto: dpa/Andre Klohn)

Weiterbildung: Lebenslanges Lernen

Karin Mayer / Onlinefassung: Raphael Klein   13.11.2019 | 16:25 Uhr

Ob in der Autoindustrie oder bei Banken und Versicherungen, überall stehen große Veränderungen an - durch Digitalisierung oder neue Produkte zum Beispiel. Wer fit bleiben will im Job, der muss sich weiterbilden.

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Seminarteilnehmer (Foto: picture alliance / Arco Images GmbH)
ARD Themenwoche "Zukunft Bildung" : Lebenslanges Lernen
Audio [SR 3, Karin Mayer, 13.11.2019, Länge: 03:12 Min.]
ARD Themenwoche "Zukunft Bildung" : Lebenslanges Lernen

Seminare zu Konfliktlösungsstrategien, gewaltfreier Kommunikation oder doch lieber eine neue Software-Schulung? Egal ob berufsübergreifend oder jobspezifisch, wer sich beruflich weiterbilden will, der muss einiges beachten.

Rechtzeitig beantragen
Ralf Haas vom Bildungszentrum der Arbeitskammer des Saarlandes empfiehlt, die gewünschte Weiterbildung spätestens sechs Wochen vor Beginn beim Arbeitgeber zu beantragen. Bei dieser Frist sei man auf der sicheren Seite, um mögliche Konflikte lösen zu können, so Haas.

Anspruch auf Bildungsurlaub und Schulungen?
Jeder Beschäftigte hat grundsätzlich Anspruch auf dreieinhalb Tage Bildungsurlaub im Jahr. Davon muss der Arbeitgeber die ersten beiden Tage den Arbeitnehmer unter Lohnfortzahlung freistellen. Ab dem dritten Tag teilen sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer die Bezahlung. Außerdem muss der Arbeitgeber grundlegende Seminare für Betriebsräte genehmigen.

Weiterbildung während der Arbeitszeit
Seminare können aber auch während der Abreitszeit stattfinden - etwa bei Schulungen zu neuen Maschinen oder Computer-Programmen. Hier müsse man allerdings seitens des Betriebs- und Personalrates darauf achten, dass auch Mitarbeiter berücksichtigt würden, die älter, krank, in Elternzeit oder sonst seltener im Einsatz seien, betont Haas.

Ein Thema in der "Region am Nachmittag" am 13.11.2019 auf SR 3 Saarlandwelle.

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