Ein Mann blickt kopfüber von einem Felsen.  (Foto: Pixabay / alexas_fotos)

Der Andersrumtag auf SR 3

Lisa Huth   02.01.2020 | 10:07 Uhr

Viele nehmen sich vor, fürs neue Jahr das ein oder andere zu ändern: abnehmen, mehr Sport machen, gesünder essen oder das Leben komplett umkrempeln. Viele scheitern aber schon am 2. Januar an ihren guten Vorsätzen. SR 3 macht tatsächlich alles anders. Zumindest an diesem 2. Januar.

Audio: Frühsport, mal andersrum

Frühsport, mal andersrum
Audio [SR 3, Marcel Lütz-Binder, 02.01.2020, Länge: 01:40 Min.]
Frühsport, mal andersrum
Marcel Lütz-Binder lädt Sie ein, Frühsport mal andersrum zu machen.


Komfortzone Routine

Die Schuhe mal andesrum binden, die Zähne mal mit der anderen Hand putzen, die Hände mal andersrum falten... alltägliche Kleinigkeiten, doch wenn wir es mal anders machen, fühlt es sich irgendwie falsch an und fällt uns schwer. Woran liegt das?

Audio

Die Dinge einfach mal andersrum machen?
Audio [SR 3, Felix Schneider, 02.01.2020, Länge: 02:27 Min.]
Die Dinge einfach mal andersrum machen?

Gehirnforscher Christoph Krick von der Uniklinik in Homburg sagt, das habe mit der Komfortzone zu tun, die jeder von uns habe. Wenn man nicht eine neue Komfortzone finde, die einen zufrieden stelle, rutsche man wieder in die gewohnten Routinen und Handlungsweisen zurück. Dies hat aber weniger mit Faulheit als vielmehr mit Effizienz zu tun, denn der Körper will so wenig Energie wie möglich aufwenden "und etwas, was Routine ist, braucht weniger Energie."

Doch hin und wieder mal aus den Routinen auszubrechen, kann durchaus sinnvoll sein, denn schließlich fordert sas unser Gehirn.

Über dieses Thema wurde in den Sendungen von SR 3 Saarlandwelle am 02.01.2020 berichtet.

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