Helfer des Technischen Hilfswerks (THW) errichten eine Behelfsbrücke für die Ahr. (Foto: picture alliance/dpa | Thomas Frey)

Ahrtal: Vorbereitung auf den Winter

Andree Werner mit Informationen von Aaron Klein   06.10.2021 | 13:15 Uhr

Nach der Flutkatastrophe im Ahrtal steht kaum noch ein Stein auf dem anderen. Es wurden Häuser weggespült, Straßen aufgerissen, Brücken zerstört und es kamen viele Menschen ums Leben. Im SR-3 Interview spricht Moderatorin Renate Wanninger mit SR-Reporter Aaron Klein. Er war damals zusammen mit dem THW St. Ingbert ins Ahrtal aufgebrochen, um dort schnell zu helfen. Auch heute ist er noch regelmäßig vor Ort. Wir fragen ihn, wie es nun, zwölf Wochen nach der Katastrophe im Ahrtal aussieht.

Die Aufräum- und Wiederaufbauarbeiten im Ahrtal kommen gut voran. Trotzdem gibt es vor allem direkt an der Ahr und in den Ahr-Auen noch viel Schutt, Geröll und Chaos, berichtet SR-Reporter Aaron Klein.

Rund 8.800 Häuser sind im Ahrtal nach offiziellen Angaben zerstört oder beschädigt. Mit Blick auf den kommenden Winter schauen nun viele Anwohner mit Sorge auf die kommende Kälte. Bis zu 10.000 Menschen könnten im Ahrtal nicht rechtzeitig ans Gasnetz angeschlossen werden. Aber man arbeitet an verschiedenen technischen Zwischenlösungen, die gerade vor Ort getestet und überprüft werden. So sind auch weiterhin THW und andere Hilfskräfte vor Ort um die Menschen bestmöglich auf den Winter vorzubereiten.

Audio

Nach der Flut im Ahrtal: Vorbereitung auf den Winter
Audio [SR 3, (c) SR 3 Aaron Klein, 06.10.2021, Länge: 04:09 Min.]
Nach der Flut im Ahrtal: Vorbereitung auf den Winter

Ein Thema auf SR 3 Saarlandwelle am 06.10.2021 in der Sendung "Region am Mittag".

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