Der todbringende Unfall bei der Flugschau auf der Airbase Ramstein vom 28. August 1988 (Foto: dpa / picture alliance / Füger)

Das Unglück von Ramstein

Kerstin Gallmeyer   28.08.2018 | 08:25 Uhr

Es war ein heißer Spätsommertag. Viele Menschen hatten sich auf den Weg nach Ramstein gemacht, zum Flugtag auf die US-Airbase. Auch aus dem Saarland. Und dann kam es zur Katastrophe: Drei italienische Flugzeuge kollidierten. Es starben 70 Menschen. Darunter auch der Vater von Marc-David Jung aus Losheim. Er selbst wurde bei dem Unglück schwer verletzt. SR 3-Reporterin Kerstin Gallmeyer hat ihn getroffen - heute, 30 Jahre später.

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"Meine Mutter hat mich aus den Flammen gerettet"
Audio [SR 3, (c) Kerstin Gallmeyer, 28.08.2018, Länge: 02:57 Min.]
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Am 28. August vor genau 30 Jahren, das war ein Tag, an den können sich viele noch gut erinnern. Bei der Flugschau auf der US Airbase bei Kaiserslautern kollidierten drei Düsenjäger bei einer Flugschau und rissen 70 Menschen in den Tod. Mehr als tausend Augenzeugen wurden zum Teil schwer verletzt - darunter auch der kleine, damals vierjährige Marc-David Jung aus Losheim.

Wenn er heute in den Spiegel schaut, ist die Kastrophe von Ramstein ganz nah. Marc-David Jung erlitt damals schwerste Verbrennungen im Gesicht, an Händen und Beinen. Umso erstaunlicher ist seine seelische Stärke. Er will glücklich sein, beruflich erfolgreich - und ist es auch. Und er will anderen Katastrophenopfern helfen, über ihr Trauma hinwegzukommen.  

SR 3-Reportertin Kerstin Gallmeyer hat Marc-David Jung getroffen, mit ihm über das traumatische Erlebnis gesprochen und wie er gerlernt hat, damit zu leben.

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Ramstein – Narben einer Katastrophe


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Über dieses Thema wurde auch in Guten Morgen am 28.08.2017 berichtet.

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