Blumen vor dem Olympia-Einkaufszentrum in München (Foto: picture alliance / dpa | Matthias Balk)

OEZ-Anschlag

  22.07.2021 | 10:06 Uhr

Am 22. Juli jähren sich gleich zwei rechtsextreme Anschläge – in Norwegen wird der Opfer von Oslo und Ütöia gedacht, und in München der Opfer des Anschlags im Olympia-Einkaufszentrum vor fünf Jahren. Neun Menschen wurden in München ermordet, darunter viele Jugendliche, und alle mit "Migrationshintergrund". Angehörige von Opfern berichten und Dr. Rosa Fava versucht die Frage zu beantworten, warum es so lange dauerte, bis man den Anschlag in München als rechtsextrem anerkannte.

Zum zehten Mal jährt sich der rechtsextreme Anschlag in Norwegen, in Oslo und auf der Insel Ütöia. Aber leider nicht nur der: es ist auch der fünfte Jahrestag des Anschlags im und am Münchner Olympia-Einkaufszentrum. Ein junger Mann erschoss in München neun Menschen – und sich selbst. Lange hieß es: das war ein Amoklauf. Erst nach drei Jahren wurde klargestellt: auch in München war es ein rechtsextremer Anschlag. Warum brauchte das so lange? Dazu im Interview: Dr. Rosa Fava.

Jahrestag OEZ-Anschlag
Audio [SR 3, Interview Jessica Ziegler / Dr. Rosa Fava, 22.07.2021, Länge: 04:56 Min.]
Jahrestag OEZ-Anschlag

Ein Thema am 22.07.21 auf SR 3 Saarlandwelle in der Sendung "Guten Morgen".

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