Die gute Nachricht (Foto: SR)

Parfüm aus Abgasen

 

Samstag, 06.03.2021

Parfüm aus Abgasen

Der Parfüm-Hersteller Coty will Düfte aus Abgasen herstellen. Bis in zwei Jahren soll Ethanol zur Duftherstellung verwendet werden, das aus Industrieemissionen gewonnen wird. CO2 wird dann mit Hilfe von Mikroorganismen zu Alkohol umgewandelt, der Hauptbestandteil eines jeden Parfüms. Coty hat immerhin Marken wie Calvin Klein oder Boss am Start Das neue Eau de Abgas könnte klangvolle Namen bekommen wie Dreckschleudère,  Rauch pour Hommes oder Cheminée liquide. Billiger werden die Recycling-Düfte bei immer weiter steigender CO2-Abgabe wahrscheinlich nicht.


Freitag. 05.03.2021

Raumschiff Orion zurück

Das Raumschiff Orion kommt wieder. Der deutsche Science Fiction Erfolg "Raumpatrouille aus den 60ern, noch vor der Enterprise entstanden, wird neu aufgelegt. Die Bavaria Film GmbH in München hat das bestätigt. Damals ging es um die Rettung der Menschheit vor den sogenannten Frogs - Außerirdische wie Zeigepfeile für die Dialeinwand. Überhaupt waren das tolle Kulissen mit Bügeleisen im Steuerpult, Plastikbecher als Lampen, oder Bleistiftspitzer an der Armatur. Dietmar Schönherr war der schwarzweiße Kapitän Maclain. Die Orion und ihr 'Märchen von übermorgen‘ ist heute noch klasse. Jetzt also mit neuer Besatzung ein Rücksturz ins Fernsehen. Und zwar neu und ernst wie die Bavaria sagt, keine Parodie oder sonstige Bearbeitung der alten Folgen.


Donnerstag, 04.03.2021

NASA benennt Hauptquartier in Washington nach Mary Jackson

Wenn es um die Mondmissionen vor rund 50 Jahren geht, dann sind immer die Männer in den Schlagzeilen. Neil Armstrong, Buzz Aldrin und die wichtige Männer-Crew in Houston hinter den dicken Bildschirmen. Was immer so ein bisschen im Hintergrund blieb: Wenn so eine Kapsel Richtung Mond fliegt, dann muss man den ja treffen, wissen wie schnell da was ankommt und dazu ist Vektorrechnen wichtig. Und das haben damals schlaue Frauen im Hintergrund erledigt. Sie wissen: 'Houston we have a Problem'...da bekamen vor den Kameras Männer die Schwitzflecken, am Rechenschieber hinten waren schwarze Mathematikerinnen aktiv. Die hießen Katherine Johnson, Dorothy Vaughan und Mary Jackson. Die Geschichte wurde sogar in Hollywood verfilmt...'Hidden Figures - Unerkannte Heldinnen'. JETZT hat die NASA auch offiziell reagiert und ihr Hauptquartier in Washington nach Mary Jackson benannt Das ist ein spätes Statement für Gleichberechtigung, Mary hat nix mehr davon, sie ist 2006 gestorben.


Mittwoch, 03.03.2021

Seemann klammert sich an Plastikmüll - gerettet

Plastikmüll im Meer ist eine schlimme Sache, aber hier wurde schwimmender Kunststoff zum Lebensretter. Im Südpazifik war dem Seemann eines Frachtschiff heiß und schwindelig, er ging an Deck wurde ohnmächtig und fiel ins Wasser. Dort wieder erwacht, schwimmt er um sein Leben und hofft entdeckt zu werden. Das soll aber 14 Stunden dauern. Seine Rettung, ein schwarzer Fleck am Horizont, auf den er mit letztzer Kraft zuhielt. Es war eine alte Fischerboje, ein Stück Seemüll, das einfach so im Wasser trieb. Das Schiff unter litauischer Flagge drehte, als die Besetzung bemerkte, dass einer fehlt. Und so fand man schließlich die Boje und den Seemann: Happy End!


Dienstag, 02.03.2021

Kein Golden Globe, aber fürs Leben gelernt

Die 12-jährige deutsche Schauspielerin Helena Zengel hat keinen Golden Globe gewonnen und doch fürs Leben so viel gelernt. Denn wer mit Tom Hanks zusammen einen Western drehen darf, der ist auf alle Fälle auf der Gewinnerseite. Helena ist bei Netflix zu sehen in "NEUES AUS DER WELT". Hanks spielt einen ehemaligen Südstaatennoffizier, sie ein Mädchen, das sechs Jahre bei Indianern gelebt hat. Hanks hat zum Beispiel der Helena bei der Produktion gezeigt, wie man auf Kommando weinen kann. Dazu müsse man die Zunge Richtung Gaumen drücken und künstlich versuchen zu Gähnen. Und schon würden die Augen automatisch feucht. Jetzt kann Helena aus dem Stand raus losheulen. So eine Fertigkeit kann sich auch im Alltag immer mal als nützlich erweisen.


Montag, 01.03.2021

Schaf in Australien mit 35 Kilo Wolle wiedergefunden

Die Friseure hatten lange zu, manch einer hat eine dicke Matte, die jetzt bald weg muss. Nicht aber soviel wie beim Schaf "Baraack" in Australien - vor fünf Jahren von einer Farm ausgebüchst und seitdem alleine in der Wildnis. Da sind dann über die lange Zeit 35 Kilo Wolle gewachsen. Ungeschoren wäre das Schaf nicht mehr lange davon gekommen, das ist nämlich lebensgefährlich. Nun wurde es aber gefunden im Unterholz und die Unterwolle kam ab. "Edgar's Mission Farm Sanctuary" waren die guten Finder und mit einer ausreichend scharfen Scherschere ausgestattet. Jetzt ist Baraack zwar wieder dünn, läuft aber ganz dicke druchs Internet und wird gefeiert.


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