Die gute Nachricht (Foto: SR)

Mit Gecko-Technologie Weltraumschrott beseitigen

 

Samstag, 20.02.2021

Mit Gecko-Technologie Weltraumschrott beseitigen

Kennen Sie auch diese Bilder vom Weltraumschrott, der die die Erde umkreist? Meist sind das ja Reste von abgeschlossenen Weltraummissionen oder ausgediente Satelliten. Das Gefährliche daran: Bereits zentimetergroße Teile können bei einer Kollision mit aktiven Satelliten, Raumfahrzeugen und Raumstationen immensen Schaden anrichten. Forschende der Technischen Universität Braunschweig haben nun in Kooperation mit dem Saarbrücker Leibniz-Institut für Neue Materialien einen Mechanismus zum "Einfangen“ von Weltraumschrott entwickelt. Vorbild ist ein Tier: der Gecko. Der kann ja besonders gut am Untergrund haften. Das muss man sich dann so vorstellen, dass ein kleiner fliegender Roboter am Weltraumschrott-Teil fest haftet, ihn dahin transportiert, wo er hin soll und ihn dort wieder frei gibt. Und dann können wir bald die Sterne wieder besser sehen.


Freitag, 12.02.2021

600 Jahre alter Olivenbaum gerettet

Die Stadt Athen und die griechischen Eisenbahnen haben einem Methusalem unter den Olivenbäumen gerettet: Der 600 Jahre alte Baum sollte wegen einer neuen Bahntrasse auf der Halbinsel Peloponnes gefällt werden. Der Bürgermeister von Athen, Kostas Bakoyiannis hat nun mitgeteilt, der Baum sei erst entwurzelt und dann nach Athen gebracht worden. Vor der juristischen Fakultät der Universität im Zentrum der Stadt wurde er wieder eingepflanzt. Der Bürgermeister schrieb auf Instagram: "Das Naturmonument kann jetzt wieder atmen". In schwierigen Zeiten wie aktuell in der Corona-Pandemie sei es wichtig, genau wie der uralte Baum nicht nachzugeben, meinte der Bürgermeister weiter.


Mittwoch, 10.02.2021

Solar-Foods: Essen aus Luft

Bei dem Finnen Pasi Vainikka ersetzen Solarzellen Wiesen, Stahltanks ersetzen Schlachthöfe. Um Fleisch herzustellen, glaubt er, brauchen wir künftig nur Solarstrom – und Luft. Möglich machen sollen das winzige Mikroben. Die Einzeller, mit denen Vainikka in seinem Start-up "Solar Foods" arbeitet, erzeugen in den Stahltanks ein Pulver aus Proteinen, Kohlenhydraten, Fetten und Mineralien, aus dem sich Nahrungsmittel für den Supermarkt erzeugen lassen von denen sich Menschen ernähren können. Oder Mark Kozubal: Er arbeitet mit einem winzigen Pilz, ähnlich wie Hefe. Ein erstaunliches Geschöpf. Nicht nur, dass der Winzling in kochendem Wasser überleben kann. Er enthält auch Eiweiße, von denen sich Menschen ernähren können: also - Vegane Bürger oder alternatives Hühnchen. 68 Start-ups arbeiten weltweit an Lebensmitteln aus dem Mikroben-Tank. Gelänge ihnen der Durchbruch, hätte das erstaunliche Folgen für die weltweite Nahrungsmittelproduktion. Denn: Bakterien und Pilze in Tanks sind nicht abhängig vom Wetter oder Jahreszeiten – sie können tagein, tagaus in gewünschten Mengen Proteine produzieren.


Dienstag, 09.02.2021

Steuerbescheide sollen verständlicher werden

"Die im Zeitpunkt des Wechsels von der Besteuerung bereits versteuerten – aber noch nicht vereinnahmten – Entgelte für schon durchgeführte Leistungen brauchen bei ihrer Vereinnahmung nicht mehr versteuert werden." Alles klar? Nein. Deshalb soll die Post vom Finanzamt zukünftig verständlicher werden. Keine verschachtelten Sätze mehr, keine Passivkonstruktionen, kein Behördendeutsch. Zusammen mit dem Leibniz-Institut für Deutsche Sprache will die Steuerverwaltung das ändern. Die vom Leibniz-Institut haben sich eine Art Werkzeugkasten gebaut und werden die Sätze so umformulieren, dass sie demnächst auch von mir kommen könnten, also etwa: "Dieses Jahr bekommen Sie 2.000 Euro zurück. Sie haben Ihre Erklärung nämlich so toll ausgefüllt."


Montag, 08.02.2021

Tanten auf Zeit helfen jungen Menschen in Not

Der Schweizer Verein "Die Tanten" will jungen Menschen zwischen 18 und 30 in schwierigen Lebenssituationen unkompliziert und schnell helfen: Rund 35 "Tanten" stehen in Krisen beratend zur Seite, überbrücken finanzielle Engpässe oder gehen einfach mit den jungen Hilfesuchenden spazieren. Nicht alle machen das selbe. Die einen schicken Päckchen mit einem Pack Spaghetti und einer Karte. Andere helfen bei einer teuren Zahnarztrechnung aus. Jetzt, in Corona-Zeiten helfen auch viele aus der ein oder anderen Not. "Immer wieder begegnen wir jungen Erwachsenen, die jemanden brauchen, der an sie glaubt, sie ermutigt und Zuversicht vermittelt", erklären die Tanten den Zweck ihres Vereins. Voriges Jahr erhielten sie dafür einen mit 20.000 Franken dotierten Preis.


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