Die gute Nachricht (Foto: SR)

Die Wochen vom 7. September bis 18. September

 

Freitag, 18.09.2020

Babyboom bei den Berggorillas

Die Berggorillas sind immer noch eine sehr gefährdete Tierart. Aber im Bwindi Nationalpark freut man sich in diesem Jahr über ungewöhnlich viel Nachwuchs. Seit Begin des Jahres haben die Ranger vom Wild Life Service in Uganda sieben neugeborene Gorillababys gezählt. 1063 Menschenaffen leben derzeit im Kongo, Uganda und Ruanda. Vor zehn Jahren waren es noch unter 800.


Mittwoch, 16.09.2020

Tanzen tut der Lunge gut

Tanzen ist gut bei chronischen Atemwegserkrankungen. Das hat eine wissenschaftliche Studie in London ergeben. Eine Tanztherapie bei Lungenkrankheiten hat mehrere Vorteile, sagt Dr. K. Philip, der Studienleiter. Erstens wäre Ausdauertraining gut für die Kondition. Zudem sei Tanzen und Bewegung gut, sich zu motivieren und allgemein die Lebensqualität zu steigern. Patienten, die zweimal die Woche 30 Minuten tanzten, ging es besser als anderen mit herkömmlichen Reha-Methoden.


Dienstag, 15.09.2020

Wichiger Umwelthelfer: Die schwarze Soldatenfliege

Eine unscheinbare Fliege könnte gleich mehrere Umweltprobleme abmildern: Die schwarze Soldatenfliege. Eine Züchtung eines Berliner Insektologen. Die Fliege selbst zehrt nur von ihren Reserven und ist genügsam, aber die Larven futtern alles weg, was geht. Faules Obst, Mist, alles! Das werden dann ganz dicke Dinger und sie sind wunderbare Eiweißlieferanten. Für die Tierzucht als Futtermittel. Man könne quasi zwei Klappen mit einer Fliege schlagen. Die Larven würden statt Fischmehl verfüttert, die Meere würden geschont. Die Mücke ist noch kein Elefant, denn sie müsste von der EU erst noch zur Züchtung zugelassen werden. Das Problem: Als Nutztier darf man laut Gesetz keinen Mist fressen müssen.


Freitag, 11.09.2020

Das T-Shirts, das immer passt

Das T-Shirt, das immer passt, soll nun möglich sein. Forscher in den USA haben ein wolleähnliches Material entwickelt, das seine Form verändern kann. Natürllich bietet das Material neue Recyclingmöglichkeiten und kann helfen den Textilabfall zu verringern. Der Stoff heißt Keratin, ein faseriges Protein, das in Haaren und Nägeln enthalten ist. Es lässt sich ziehen und dehnen nimmt dann wieder die ursprüngliche Form an. Wie kleidsam das wahrscheinlich eng anliegende Shirt dann über dem Bauch ist, wurde noch nicht erklärt - aber mehr Spielraum als bei Baumwolle sollte es wohl sei.


Donnerstag, 08.09.2020

Haut aus dem 3D Drucker

Wenn das wirklich klappt, dann wäre das fantastisch, denn Tierversuche könnten dann wegfallen - im Bereich dieser Forschung zumindest: Ein Forschungsteam der Uni Innsbruck hat nämlich ein lebendes Hautmodell künstlich hergestellt. Das BIO-Printing Labor in Österreich hat es im 3D-Drucker hinbekommen. Jetzt sollen an dieser besonderen Haut einerseits Medikamententest durchgeführt werden. Außerdem erhofft man sich neue Erkenntnisse in der Tumorforschung. Und das ganze dann ohne Versuche an Tieren.


Dienstag, 08.09.2020

Uhu aus Brunnen gerettet

Die Freiwillige Feuerwehr Bad Segeberg hat einen jungen Uhu aus dem Brunnen einer ehemaligen Burg gerettet. Ein Bürger hatte die Polizei alarmiert, weil er Laute aus dem Brunnen gehört hatte. Die entdeckten den Jungvogel und riefen die Feuerwehr zur Verstärkung. Lockversuche fruchteten nicht. So musste sich ein Feuerwehrmann mit Atemschutz in den Brunnen hinabseilen. Der brachte das seltene Tier wieder nach oben.  Ein tierischer Held!


Montag, 07.09.2020

Sonnenkollektoren bringen Hitze in die Hütte

Wellness ohne fossile Brennstoffe: Wissenschaftler haben eine Sauna entwickelt, die sich allein durch die Kraft der Sonne aufheizt. Ein rotierender Solarkollektor bündelt mittels Spiegel das Licht und leitet es auf die Saunasteine. Im Winter ist die Sauna mobil unterwegs und kann hoch in die Berge gebracht werden. Zur Sommerszeit befindet sie sich neben dem Gasthaus Heuberge in der Schweiz, wo sie seit Anfang Juli auch gebucht werden kann. Ursprünglich wurde die Technologie entwickelt, um in Afrika, Asien und Lateinamerika diverse Backöfen, Trockner und Röstereien von KleinunternehmerInnen anzutreiben. So konnten dort Alternativen zu Brennholzöfen errichtet werden, um die bedrohten natürlichen Ressourcen zu schonen und Erwerbsmöglichkeiten zu schaffen. Auf der neu gebauten Solarterrasse vor dem Gasthaus Arflina steht auch ein solcher Solarofen fürs Backen von Kuchen und Pizzas. Der Sonnenkollektor kann zudem zum Rösten von Kaffee benutzt werden.


Artikel mit anderen teilen


Push-Nachrichten von SR.de
Benachrichtungen können jederzeit in den Browser Einstellungen deaktiviert werden.

Datenschutz Nein Ja