Die gute Nachricht (Foto: SR)

Offenbar Durchbruch bei der Antibiotika-Entwicklung

 

Samstag, 29. August

Offenbar Durchbruch bei der Antibiotika-Entwicklung

Machen Sie sich auch manchal Gedanken um Keime, die gegen Antibiotika resistent sind? Zumal in der Vergangenheit nur wenig neue Antibiotika entwickelt worden sind? Bald könnte sich aber was ändern, denn das international anerkannte "Massachusetts Institute of Technology" (MIT) hat ein Computermodell entwickelt, mit dem innerhalb weniger Tage mehr als hundert Millionen chemische Verbindungen analysiert werden können. So wurde ein Molekül entdeckt, das als hochwirksames Antibiotika entwickelt werden kann gegen Bakterienstämme, die bereits gegen alle vorhandene Antibiotika resistent sind. In der Studie identifizierten die Forscher auch mehrere andere vielversprechende Antibiotika-Kandidaten, die sie weiter testen wollen.


Freitag, 28. August

Pinguinparade erfreut Internetnutzer

Corona macht viele Internetübertragungen zu Klick- und Quotenerfolgen. In einem australischen Naturschutzgebiet watscheln allabendlich Pinguine über die Insel Philip, zwei Stunden von Melbourne entfernt. Seit Corona dürfen keine Besucher dahin, aber täglich schauen der Parade fast 800.000 Zuschauer bei youtube oder facebook zu. Die Zwergpinguine spielen gemeinsam im Wasser und kehren zum Sonnenuntergang dann zurück zu ihren Nestern. Die Parkverwaltung plant, die rund einstündigen Live-Übertragungen dauerhaft beizubehalten, weil schließlich nicht jeder selbst nach Philip Island fahren kann.


Donnerstag, 27. August

Sudan verbietet Genitalverstümmelung

Wir haben ja bei SR 3 die "Gute Nachricth auch deswegen eingeführt, um zu zeigen, dass nicht "immer alles schlechter wird", wie viele behaupten. Heute geht's nun in den Sudan: Das afrikanischen Land hat die Genitalverstümmelung von Frauen unter Strafe gestellt. Demnach können Menschen, die diesen Eingriff bei Frauen vornehmen, bis zu drei Jahre ins Gefängnis kommen. Das Justizministerium erklärte, die uralte Praxis "untergrabe die Würde von Frauen". Im Sudan sind laut den Vereinten Nationen derzeit noch immer knapp neun von zehn Mädchen von weiblicher Genitalverstümmelung betroffen.


Mittwoch, 26. August

100 zusätzliche Schulbusse für die Schüler*innen im Saarland

Es gab viele Proteste wegen übervoller Schulbusse, wir haben es bei SR 3 gemeldet. Damit Schülerinnen und Schüler in Corona- Zeiten sicherer zur Schule kommen, will Verkehrsministerin Anke Rehlinger Landesmittel für bis zu 100 zusätzliche Busse bereitstellen. Ok, sie wissen noch nicht, wo sie die ganzen Busfahrer herbekommen sollen, aber: Das ist ein wirklich guter Schulweg.


Dienstag, 25. August

Letzter lebender US Rock 'n Roller Jerry Lee Lewis wohlauf

Nach dem Tod von Little Richard ist nur noch einer der großen Rock 'n' Roll Stars der 50er Jahre am Leben und wohlauf: Jerry Lee Lewis. Der ist ebenso wie Little Richard Pianist und sorgte in seinen wilden Jahren für spektakuläre Auftritte, in dem er z.B. den Hocker nach hinten wegtrat und im Stehen spielte, oder auch den Hintern benutzte. Jerry Lee Lewis ist 84 und erlitt im Februar 2019 einen Schlaganfall. Doch die Reha verlief gut. Anfang diesen Jahres war er im Studio, um ein Gospelalbum aufzunehmen. Die anderen Großen seiner Zeit: Elvis, Buddy Holly, Chuck Berry, Fats Domino und eben Little Richard sind im Rock 'n Roll Himmel - der KILLER wie sie ihn nennen macht hier noch Musik.


Montag, 24.08.2020

Start-up ermöglicht „globales Trinkgeld“

Klamotten werden oft in Entwicklungsländern zu Hungerlöhnen hergestellt. Viel fühlen sich machtlos etwas dagegen tun zu können. Das wollten die Gründer von "tip me" ändern. Sie haben ein "globales Trinkgeld" erfunden. Mit Hilfe von tip me kann jder den Näherinnen seiner Klamotten oder Schuhe Trinkgeld geben. Das ganze funktioniert erst Mal beim Kauf auf Online Shops. Für die Empfänger macht das Trinkgeld einen großen Mehrwert aus, denn selbst in den Fabriken, die angeblich "gut bezahlen" erhalten die Näherinnen selten mehr als einen Euro pro Stunde. Das zusätzliche Trinkgeld ist daher eine echte “Lohnsteigerung”. Damit das Trinkgeld auch die richtigen Leute erreicht wird so sichergestellt: Jeder Trinkgeldempfänger wird mit Personalausweis und Handynummer registriert, sodass tip me nachverfolgen kann, dass das Geld auch in die richtigen Hände gelangt. Die Überweisung findet per SMS statt. Bei einer lokalen Bank oder in einem Kiosk vor Ort können die MitarbeiterInnen sich das Geld dann in Bar auszahlen lassen.


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