Die gute Nachricht (Foto: SR)

Die Woche vom 20. bis 25. Juli

 

Samstag, 25.07.2020

Keine betriebsbedingten Kündigungen bei ZF bis 2022

Am 24. Juli haben wir über eine Demo der Smart-Mitarbeiter berichtet - weil Daimler das Werk dicht machen will. Als Grund wird die Corona-Krise genannt. Am späten Nachmittag kamm dann eine gute Nachricht aus dem Saarland: Auch der größte Arbeitgeber im Saarlander der Auto-Zulieferer ZF ist von der Corona-Krise betroffen, schließt aber betriebsbedingte Kündigungen bis Ende 2022 aus. Das Unternehmen hat mit dem Gesamtbetriebsrat vereinbart, dass es auch keine Werksschließungen in Deutschland geben wird. Stattdessen will ZF auf Kurzarbeit, Altersteilzeit und Abfindungsangebote setzen.


Freitag, 24.07.2020

Gratis Bus und Métro für alle bis 18

Die Millionen-Stadt-Paris führt das Gratis-Bus- und -Métro für alle unter 18 Jahren ein. Bislang galt das nur für Kinder bis elf Jahren. Bis 18 wurde das Jahresticket von ohnehin nur 350 Euro zur Hälfte erstattet, ab September dann komplett. Für behinderte junge Leute gilt das Gratisfahren sogar bis 20 Jahre. Wär doch mal was fürs Saarland!


Mittwoch, 22.07.2020

100.000-Euro-Spende im Briefkasten

Große Freude über einen unerwarteten Geldsegen. Beim Kinderhilfswerk "terre des hommes" in Osnabrück haben Mitarbeiter einen Umschlag mit einer Spende über 100.000 Euro in bar gefunden. Im Briefkasten! Zuerst hatte eine mutmaßlich männliche Stimme per Telefon den kurzen Hinweis gegeben, jemand möge in den Briefkasten schauen. Sie sind dann gleich zu zweit runtergegangen, um das Vier-Augen-Prinzip zu gewährleisten. Und es hätte ja auch vielleicht was Gefährliches sein können! Es waren dann aber doch die 100.000 Euro im Briefkasten - und das Geld war auch noch echt. Neben 500-Euro-Scheinen steckte ein kleiner Zettel in dem Umschlag mit dem Hinweis, dass das Geld "für arme Kinder und Jugendliche in Afrika" verwendet werden solle. Das wird "terre des hommes" machen, versicherte ein Sprecher...


Dienstag, 21.07.2020

Straßen, die Autos mit Strom versorgen

Es gibt immer mehr Elektroautos, aber bei weitem nicht genug Ladesäulen. Ein Start-up aus Israel will eine Lösung liefern. Die Straßen sollen die Autos laden – während sie darüberfahren oder darauf parken. Die Technik wird schon getestet. Für den sogenannten "Dynamic Wireless Power Transfer" werden unter dem Fahrbahnbelag flache Kupferspulen eingelassen, die eine elektromagnetische Aufladung möglich machen. Der Wagen braucht lediglich ein Empfängermodul am Boden und kann dadurch die verbaute Batterie mit Strom speisen. Noch in diesem Jahr soll auch eine dauerhafte Teststrecke im israelischen Tel Aviv angelegt werden. Ein ähnlicher Testlauf könnte auch in Deutschland folgen. Denn schon 2019 schloss der Energiekonzern EnBW einen Vertrag mit Electreon, der in „einen praxisnahen Versuch“ mit dem ÖPNV in Karlsruhe münden soll.


Montag, 20.07.2020

Ein Herz für Ziesel

Wissen Sie, was Ziesel sind? Das sind putzige kleine Eichhörnchen. In Deutschland gelten europäische Ziesel außerhalb von Zoos als ausgestorben. Jetzt haben Experten einige davon in Tschechien ausgewildert. Ein Teil davon stammt erneut aus dem Nürnberger Tiergarten. Die 200 bis 400 Gramm leichten Ziesel lieben sonnige und niedrig bewachsene Lebensräume - dazu gehören auch Golfplätze und Flugfelder. Seit 2017 hat der Nürnberger Tiergarten etwa 50 Tiere in Tschechien ausgewildert. Ziel ist, die räumlich voneinander getrennten Kolonien so zu vernetzen, so dass sie sich genetisch wieder mischen. Möglicherweise könnten dann auch wieder Ziesel über die Grenze nach Deutschland wandern, wo sie bis in die 80er Jahre im Erzgebirge vorkamen.


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