Die gute Nachricht (Foto: SR)

Rentenkaufkraft im Saarland

 

Donnerstag, 27.05.2020

Rentenkaufkraft im Saarland

Im Saarland zu leben, hat echt sein Gutes: Die saarländischen Rentner profitieren von den vergleichsweise niedrigen Lebenshaltungskosten an der Saar. Das geht aus einer Studie des Wirtschaftsforschungsinstituts Prognos hervor. Am günstigsten ist demnach der Landkreis Neunkirchen. Hier liegt die Kaufkraft von 1.000 Euro Rente bei umgerechnet 1091 Euro. Am teuersten ist der Landkreis Merzig-Wadern. Eine Rente von 1.000 Euro hat dort eine Kaufkraft von umgerechnet 1023 Euro. Zum Vergleich: In München liegt der reale Wert bei nur 760 Euro. Für die Berechnungen wurden die Lebenshaltungskosten der Rentner bundesweit verglichen und speziell das Konsumverhalten der über 65-Jährigen berücksichtigt.


Dienstag, 26.05.2020

Virtuelles Reisen im höheren Alter

Wir hoffen ja alle, dass wir reisen können bis ins hohe Alter. Irgendwann ist das dann aber nicht mehr möglich wie in jungen Jahren. Vor allem pflegebedürftige würden vielleicht, können aber nicht mehr so reisen. Ach! Einen Ausflug ins Grüne machen. Oder nochmal ins Stadion gehen! Im Projekt VR4Care beispielsweise arbeiten Forscher daran, für diese spezielle Zielgruppe personalisierbare virtuelle Erlebnisräume zu entwickeln. Einen virtuellen Waldspaziergang. Oder einen Nachmittag am Strand. Dafür braucht es dann demnächst nur ein Smartphone und eine Virtual-Reality-Brille. Und damit man nicht allein die Aussicht von seinem Lieblingsberg genießen muss, gibt es das gleichzeitig auch noch für eine zweite Person.


Montag, 25.05.2020

Gärtnern kann Stress abbauen und Depressionen lindern

Wer seine Kräuter gießt oder Blumen umtopft, tut nicht nur den Pflanzen Gutes – sondern auch sich selbst. Das haben Wissenschaftler mehrfach herausgefunden: Gärtnern kann Stress abbauen und Depressionen lindern. Die Gartentherapeutin Martina Föhn ist wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Forschungsgruppe "Grün und Gesundheit" an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften. Sie sagt: "Wenn man Pflanzen betrachtet und sich mit ihnen beschäftigt, hat das einen Einfluss auf den Hormonhaushalt, zum Beispiel auf das bekannte Stresshormon Cortisol." Beispiel: Wenn Sie Ihre Zimmerpflanze umtopfen, tut das nicht nur ihr gut: Eine koreanische Studie zeigte, dass Umtopfen physiologisch und psychologisch gegen Stress hilft: Das vegetative Nervensystem, das bei Stress aktiv wird und den Körper auf eine Flucht vorbereitet, fährt seine Aktivität herunter, ebenso sinkt der Blutdruck. Die Gärtnerin oder der Gärtner fühlt sich angenehm beruhigt.


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