Die gute Nachricht (Foto: SR)

Homeoffice im Hotel 

 

Montag, 04.05.2020

Homeoffice im Hotel 

Wer keine Lust mehr auf Home Office hat, kann für relativ wenig Geld in ein Hotelzimmer umziehen. Für die zur Zeit leeren Hotels ist das eine willkommene Einnahmequelle. Als Tourist dürfen Sie da zwar gerade nicht hin, aber als Geschäftsreisender schon. Und das sind Sie ja, wenn Sie dort arbeiten. Es gibt inzwischen Internetseiten, auf der Home-Office-Alternativen in Hotels aufgelistet sind: Homeoffice-im-Hotel.de oder Seatti.co zum Beispiel. Wichtiger Hinweis: Viele Hotels machen das wirklich nur tagsüber, übernachten dürft ihr dort nicht. Den Familienurlaub als Homeoffice zu tarnen funktioniert also nicht...


Samstag, 02.05.2020

Vilnius verwandelt Innenstadt in riesiges "Café"

Das wäre doch auch eine Idee für unsere Städte im Saarland: Lokale in der litauischen Hauptstadt müssen sicherstellen, dass zwischen den Tischen künftig zwei Meter Abstand besteht. Da viele Gehwege in der Altstadt aber eng sind, sollen in der Stadt nun insgesamt 18 öffentliche Plätze für die Nutzung als Gastgarten freigegeben werden; Auf den Plätzen und Straßen dürfen dann nahe gelegene Cafes in dieser Saison kostenlos Tische im Freien aufstellen und so ihre Aktivitäten während der Quarantäne durchführen. Das solle den Lokalen helfen, unter Einhaltung der Sicherheitsstandards zu öffnen, zu arbeiten, Arbeitsplätze zu erhalten und Vilnius am Leben zu erhalten.


Donnerstag, 30.04.2020

Portugal behandelt während Corona alle wie Staatsbürger

Da zeigt sich wahre Menschlichkeit und Größe: DiepPortugiesische Regierung hat entschieden, für die Zeit der Corona-Krise das Kranken- und Sozialsystem für jeden und jede in Portugal zu öffnen – unabhängig vom Aufenthaltsstatus. Innenminister Eduard Cabrita sagte, diese Maßnahmen seien die „Pflicht einer „Solidargesellschaft in Krisenzeiten“. Portugal ist wie nahezu alle Länder auf der Eder vom Corona-Virus betroffen. Schulen und Geschäfte sind geschlossen und auch die Einwanderungsbehörde Darum jetzt die Entscheidung der portugiesischen Regierung : Jeder, der in Portugal lebt, hat nicht nur Zugang zum Gesundheits- und Sozialsystem, sonder auch zu jeder andern Form der sozialen Unterstützung.


Mittwoch, 29.04.2020

Gestreifte Felder

Optisch sieht es super aus – für Landwirte und Landwirtinnen ist es etwas aufwendiger, aber für die Insekten extrem gut: Gestreifte Felder! Forschende haben herausgefunden, dass sich Bienen und Co. dort viel wohler fühlen. Es könnte ein einfacher Weg sein, dem Insektensterben entgegenzuwirken: Wenn Landwirte verschiedene Sorten längs nebeneinander anbauen, erhöht sich die Vielfalt der Insekten. Auf so einem Streifen-Acker leben Forschern zufolge bis zu 50 Insektenarten mehr als auf einem Feld in Reinkultur. Auch den Vögeln scheinen die Streifen zu gefallen – denn auf gemischten Äckern wurden doppelt so viele gezählt, was wiederum daran liegt, dass Vögel gerne dort sind, wo Insekten sind. Die Forschenden sagen, der Effekt für die Artenvielfalt sei durch die Streifen-Äcker genauso hoch, wie eine Umstellung auf Öko-Landwirtschaft.


Dienstag, 28.04.2020

Königlich gute Eltern

So was wünschen sich wohl alle Eltern: Das niederländische Königspaar Willem-Alexander und Máxima haben ein großes Lob bekommen - und zwar von der eigenen Tochter Alexia: «Ich finde meine Eltern echt sehr gute Eltern», sagte die 14-Jährige bei einem Video-Gespräch mit dem populären Youtuber Enzo Knol. "Manchmal gibts ein bisschen Stress. Aber alle Eltern haben mal bessere und schlechtere Tage", sagte sie unter großem Jubel ihrer Eltern und Schwestern. Und nein, so betonte sie, den Text habe sie vorher echt nicht einstudiert.


Montag, 27.04.2020

Weniger seismische Wellen in Coronakrise

Menschliche Aktivitäten lassen den Boden vibrieren, in Zeiten von Corona allerdings viel weniger als sonst. Erdbebenforscher sehen an ihren Messgeräten erstaunliche Effekte. Wer in der Nähe einer Bahnstrecke entlangläuft, spürt es am eigenen Leib: Sobald sich ein Zug auch nur nähert, beginnt der Untergrund zu schwingen. Was wir kaum merken: aber Industriebetriebe, der Straßenverkehr, Flugzeuge oder eine Waschmaschine im Schleudergang sorgen für Vibrationen, die auch von den Seismometern aufgezeichnet werden. Seismologen aus Belgien, Italien, der Schweiz oder den USA berichten nun davon, dass ihre Seismometer weniger Hintergrundrauschen aufzeichnen. Das Schweigen hat für die Forschung Vorteile: Eine Seismologin schreibt auf Twitter, dass sie und ihre Kollegen jetzt auch seismische Wellen von kleineren oder weit entfernten Erdbeben besser erkennen könnten. "So wie man in einer Bibliothek sein Telefon besser hört als bei einem Rockkonzert, kann man Erdbeben besser erkennen, wenn das seismische Rauschen geringer ist."


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