Die gute Nachricht (Foto: SR)

13.-19-04.2020

 

Donnerstag, 16.04.2020

LKW könnten zukünftig mit Solarenergie vom eigenen Dach fahren

Eigentlich eine super Idee: Lkws fahren ja den ganzen Tag unter freiem Himmel - und haben Platz auf dem Dach. Lkws könnten also prima eine Solaranlage transportieren und nutzen! Die normalen Diesel-Lkws haben ja eine hohe Reichweite, verursachen aber eine Menge CO2. *Elektro*-Lkws sind zwar emissionsarm unterwegs, doch die Reichweite in Deutschland liegt so bei 300 Kilometern. Ein Konzept des Fraunhofer Instituts könnte helfen: Danach könnten Lkws bald Ökostrom produzieren und nutzen, eben mit Solarenergie vom eigenen Dach. Gemeinsam mit mehreren Industrieunternehmen will das Fraunhofer Institut in den kommenden drei Jahren nicht nur einen Prototypen bauen, sondern auch ein Fertigungskonzept entwickeln, das eine effiziente Lieferkette ermöglicht, damit es schnell Serienreife erlangt.


Mittwoch, 15.04.2020

Jugendlicher erfindet Ohrenschützer für Gesichtsmasken

Medizinische Gesichtsmasken bieten einen gewissen Schutz davor, sich und andere anzustecken. Logisch also, dass sie im Gesundheitsbereich den ganzen Tag getragen werden. Der Nachteil: Schnell drücken die befestigenden Gummibänder unangenehm auf den empfindlichen hinteren Teil der Ohren. Als sich darüber in Kanada Mitarbeiter*innen eines Krankenhauses beschwerten, hatte ein jugendlicher Pfadfinder eine simple und geniale Idee: Quinn Callander entwarf einen Plastikstreifen mit vielen Haken. Hinten um den Kopf gelegt, können die Gummibänder bequem links und rechts in die Haken eingehängt werden. Die Ohren bleiben so frei. Hergestellt hat Quinn sie mit dem 3D-Drucker - und er spendete sie an lokale Krankenhäuser. Damit weltweit Pflegepersonal ohne schmerzende Ohren von der Arbeit kommen kann, postete Quinns Mutter den Link zur Datei der Druckvorlage. So kann sie sich jeder die Ohrenschützer kostenlos runter laden, selbst den 3D-Drucker anschmeißen und sie den eigenen Krankenhäusern und medizinischen Fachkräfte spenden! 


Dienstag, 14.04.2020

Hamsterkäufe gehen zurück

Entspannung bei Aldi, Lidl und Co.  Corona-Hamsterkäufe gehen zurück Es geht ja alles so furchtbar schnell in diesen Tagen: Da haben grad noch viele gehamstert wie verrückt - und die Witze darüber kursieren immer noch auf Facebook oder anderswo im Internet. Aber! alles schon wieder anders: Einen Monat nach Beginn der verschärften Corona-Krise in Deutschland kaufen die Verbraucher weniger auf Vorrat als in den vergangenen Wochen. Aldi, Lidl & Co melden Entspannung an der Einkaufsfront, allerdings seien einzelne Artikel immer noch schneller ausverkauft als normalerweise. Auch Erhebungen eines Marktforschungsunternehmens (Nielsen) zeigen, dass der Absatz von Mehl, Toilettenpapier, Brotmischungen und Reis allmählich langsamer wächst: Das Plus bei allen untersuchten, besonders häufig verkauften Produkten, so genannte „Schnelldreher“ sank in der letzten Märzwoche im Vergleich zur Vorwoche. Der Lebensmittelverband sieht als Grund für die erhöhte Nachfrage einen weiteren Grund als Versorgungsengpässen aus dem Weg zu gehen: Die Leute kochen offenbar mehr selbst. Die Kinder sind zu Hause, Schulspeisung fällt aus, Restaurants sind zu: Also wird wieder mehr gekocht und gebacken. Und das ist die weitere gute Nachricht.


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