Die gute Nachricht (Foto: SR)

Die Woche vom 23. bis 29. März

 

Freitag, 27.03.2020

Es gibt Hoffnung: Ein 100-Jähriger in Italien geheilt

Das ist mal wirklich eine gute Nachricht: Für Italien und für uns: In Italien ist ein über Hundertjähriger nach einer Coronavirus-Infektion geheilt aus dem Krankenhaus entlassen worden. Das hat die Vize-Bürgermeisterin der Stadt, Gloria Lisi, höchstselbst verkündet. Der Mann ist 1919 geboren, lag im Krankenhaus von Rimini und hat die Krankheit gut überstanden. Italien ist mit mehr als 7500 Todesfällen aufgrund der Coronavirus-Pandemie das in Europa am härtesten getroffene Land. Die Sterblichkeitsrate ist unter über 80-Jährigen besonders hoch. Insgesamt gibt es in dem Land fast 75.000 Infektionsfälle.


Donnerstag, 26.03.2020

Das Konzept der Anonymen Alkoholiker funktioniert

Für Alkoholiker ist der Weg aus der Sucht schwer – viele kämpfen ihr Leben lang gegen das Trinken. Deshalb haben nun Forscher im Rahmen einer so genannten "Cochrane-Metastudie" untersucht, wie effektiv verschiedene Methoden auf dem Weg zur Abstinenz sind. Im Fokus stand dabei die Frage, wie gut das Konzept der Anonymen Alkoholiker gegenüber klassischen Therapieformen abschneidet. Die Studie ergab: Das Zwölf-Schritte-Programm der Anonymen Alkoholiker und ihr System der Selbsthilfegruppen verhilft mehr Teilnehmern zu einer anhaltenden Abstinenz als andere Therapieformen. Das Prinzip der regelmäßigen Gruppensitzungen und der engmaschigen Betreuung auch über lange Zeit hinweg scheint damit gegen die Sucht langfristig am besten zu helfen.


Mittwoch, 25.03.2020

Es gibt wieder mehr Spitzmaulnashörner

Dem vom Aussterben bedrohten Spitzmaulnashorn geht es besser! Das berichtet die Weltnaturschutzunion (IUCN). Demnach hat die Zahl der Tiere erstmals seit 40 Jahren wieder zu- statt abgenommen. 2012 lebten demnach nur noch rund 4800 Spitzmaulnashörner in Afrika. Sechs Jahre später waren es wieder rund 5600. Das ist umso beachtlicher, als die Kühe nur alle zwei Jahre ein einziges Kalb zur Welt bringen! Die Erholung ist vor allem drastischen Maßnahmen in Südafrika und Namibia zu verdanken, wo einzelne Tiere zeitweise rund um die Uhr von bewaffneten Wildhütern beschützt wurden. In manchen Regionen wussten sich die Artenschützer nicht mehr anders zu helfen, als die wenigen noch verbliebenen Tiere zu betäuben und ihnen die Hörner abzuschneiden. Denn darauf sind die Wilderer scharf. Zwar sind die Tiere immer noch vom Aussterben bedroht. Trotzdem: Es zeigt, dass der Mensch durchaus in der Lage ist, scheinbar aussichtslose Situationen doch noch zum Guten zu wenden.


Dienstag, 24.03.2020

Frankreich denkt sich einiges für sein Pflegepersonal aus:

Angehörige der medizinischen und Pflegeberufe dürfen In Frankreich jetzt umsonst mit der Bahn fahren, wenn sie zu ihren Einsatzorten müssen. Es reicht, eine Bescheinigung des Arbeitgebers dabei zu haben. Das hat die SNCF gestern mitgeteilt. In Forbach haben sie daran gedacht, dass auch die Kinder des Pflegepersonals derzeit nicht in die Schule dürfen.  Dort wird reihum ein - den Umständen angemessener - Betreuungsdienst für die Kinder organisiert, der auch dem Schichtdienst der Leute in Krankenhäusern Rechnung trägt. 


Donnerstag, 19.03.2020

Nationalmannschaft spendet zwei Millionen Euro

Gestern hatten wir den Luxus-Konzern, der sich in Sachen Corona engagiert, heute haben wir die Fußballnationalmannschaft! La Mannschaft hat mehr als als zwei Millionen Euro für soziale Zwecke gespendet und ihre Fans aufgerufen, sich ebenfalls zu engagieren. Nationalmannschaftskapitän Manuel Neuer sagte in einem Instagram-Video der DFB-Auswahl: "Wir alle sind ein ganz großes Team, nicht nur auf dem Fußballplatz, sondern auch in unserer Gesellschaft. Das merkt man in Zeiten wie diesen." Manuel Neuer fügte hinzu: "Bleibt gesund und vor allem zu Hause und ich hoffe, wir sehen uns bald auf dem Fußball-Platz wieder."


Mittwoch, 18.03.2020

Desinfektionsmittel statt Kosmetik

Dort, wo sonst teure Kosmetik vom Band rollt, sollen nun Handdesinfektionsmittel hergestellt werden: Der französische Luxuskonzern "Louis Vuitton Moët Hennessy", kurz LVMH, hat angekündigt, dass er seine Kosmetik- und Parfümfabriken entsprechend umorganisieren will. Die Desinfektionsmittel will LVMH gratis französischen Gesundheitseinrichtungen zur Verfügung stellen, vorrangig Krankenhäuser sollen damit beliefert werden. Der Konzern schreit, er möchte auf die drohende Knappheit von Desinfektionsmitteln in Frankreich reagieren und dazu beitragen, dass mehr Menschen alles Notwendige unternehmen können, um das Coronavirus nicht weiterzuverbreiten.


Dienstag, 17.03.2020

Neunkircher Steinkäutze erwarten Nachwuchs

Ist Ihnen schon mal aufgefallen, dass Ihre Katze und Ihr Hund jeden Tag ihr Fresschen fordern und raus wollen, als würde für Ihre Herrchen und Frauchen nicht gerade die Welt auf den Kopf gestellt? So ist es auch im Neunkircher Zoo. Dort, in der Zoofalknerei, bereiten sich die Steinkäuze unbeirrt auf die Nächste Brut vor.


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