Die gute Nachricht (Foto: SR)

Grenzüberschreitende Zusammenarbeit soll einfacher werden

 

Montag, 27.01.2020

Grenzüberschreitende Zusammenarbeit soll einfacher werden

Jeder Handwerker, jedes Unternehmen, das grenzüberschreitend arbeitet, und das sind viele im Saarland, kann ein Lied davon singen: Die Bürokratie ist nicht zu fassen. Allein das berühmt-berüchtigte A1-Formular, das für jeden Arbeiter für jeden Grenzübertritt beantragt werden muss. Ja! Aber der Aachener Vertrag macht es möglich: Da werden nämlich die Grenzregionen aufgewertet. Hier im deutsch-französischen Raum darf experimentiert werden, was sonstwo in Europa noch nicht möglich ist. Nun wurde dafür der GRÜZ gegründet. Auf Französisch: "Grüsss". Dieser Ausschuss für GRenzüberschrÜberschreitende Zusammenarbeit soll für die pragmatische und alltagstaugliche Umsetzung von all dem sorgen. Das Besondere: Hier sind erstmalig alle Ebenen vertreten: lokale, regionale und bundesweite.


Samstag, 25.01.2020

Endgültiges Aus für Käfighaltung in Österreich

Mit dem Ende einer zehnjährigen Übergangsfrist zum Jahreswechsel ist Österreich das erste Land in der Europäischen Union, in dem die Käfighaltung von Legehennen gänzlich verboten ist. Ausserdem bekommen die Hühner nur noch Futter ohne gentechnische Veränderungen.


Donnerstag, 23.01.2020

Zuspruch kann dafür sorgen, dass Menschen brilliant werden

Wir alle haben schon mal von Thomas Alva Edison gehört. Dazu gibt es derzeit im Internet eine tolle Geschichte: Angeblich hat er einen Brief mit nach Hause bekommen, den seine Mutter ihm vorlas: Ihr Kind ist so brilliant, wir haben hier niemanden, der es unterrichten kann, bitte übernehmen Sie das selbst. So wurde aus Edison ein genialer Erfinder. Später, als seine Mutter tot war, soll er dann den Brief gefunden haben. Darin stand, er sei geistig behindert. Mimikama hat den Faktencheck gemacht. Es stimmt daran wohl, dass er in der Schule als lernbehindert galt und seine Mutter ihn zu Hause unterrichtet hat. Sie war nämlich Lehrerin. Aber egal! Wenn die Geschichte nicht 100prozentig wahr ist, zeigt sie doch etwas ganz Wichtiges: Wir können mit unseren Worten andern Menschen Mut machen, brilliant zu werden. Selbst wenn andere nicht an sie glauben!


Mittwoch, 22.01.2020

Polarjacken für Obdachlose

Eine Jacke die super warm hält, viele Taschen hat und ausklappbar ist, dass man damit im Winter sogar auf der Straße sitzen kann. Das haben Schülerinnen aus Epinal in Lothringen konzipiert und mittlerweile tragen das gute Stück rund 1.500 Obdachlose in Straßburg, Metz, Nancy oder Epinal. "Mendès-Polarjacken" nennen die Gymnasial-Schülerinnen ihre Entwicklung - nach ihrer Schule in Epinal. Die Jacken halten selbst bei Temperaturen von bis zu 15 Grad noch warm. Fabriziert wurden sie aus alten Wasserflaschen. Dafür gab es finanzielle Unterstützung des Rotarier-Clubs Nancy-Majorelle und einer Reihe von Leuten, die die Idee klasse fanden.


Dienstag, 21.01.2020

Personalkrise bei der Feuerwehr Bous fast ausgestanden

Vor einem Jahr hat der Bouser Bürgermeister Stefan Louis beim Neujahrsempfang den Personalmangel bei der Freiwilligen Feuerwehr drastisch geschildert. Seitdem ist viel passiert! Unter anderem gibt es in Bous jetzt die "Blaulichtbande", das ist quasi eine Erfindung der Bouser: die ganz kleinen in der Feuerwehr, noch bevor es in die Jugendfeuerwehr geht. Insgesamt hat die Freiwillige Feuerwehr ein gutes Dutzend mehr Bouser Bürger als Verstärkung bekommen. Es reicht noch nicht für die komplette Auslastung, aber der Bouser Bürgermeister Stefan Louis ist guten Mutes.


Montag, 20.01.2020

"Neutral ist nicht genug": Microsoft will CO2-negativ werden

Der Software-Riese Microsoft will bis 2050 nicht nur aufhören, Kohlendioxid zu produzieren, sondern der Atmosphäre sogar den Klimakiller CO2 entziehen. Das ist schwer vorstellbar, weil bekanntlich allein auf Island ganze Server-Städte stehen, die eine ungeheure Menge Energie verbrauchen. Und dann die ganzen Cloud- und Streaming-Dienste, die mit ihrem Stromverbrauch ja für mehr CO2 in der Luft sorgen als der Flugverkehr.
Microsoft-Chef Nadella hat dann auch zu gegeben, bis jetzt gebe es noch kein Verfahren dafür. Der Software-Riese will aber einen Fonds in Höhe von einer Milliarde Dollar auflegen, um die Entwicklung von Techniken und Methoden zu fördern, mit denen man "CO2-negativ" werden könne. Also etwa Wiederaufforstung, Kohlenstoffbindung im Boden, Bioenergie mit Kohlenstoffabscheidung und -speicherung sowie direkte Luftaufnahme. Auch bei der Wahl von Zulieferern werde das berücksichtigt. Eine Idee, die eigentlich Schule machen könnte.


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