Die gute Nachricht (Foto: SR)

Die Woche vom 23. bis 27. September 2019

 

Freitag, 27.09.2919

Liebe statt Hass: Die "Love-Storm App"

Hassbotschaften kölnnen richtig weh tun. Sie gefährden aber auch die Meinungsvielfalt im Internet und vergiften das gesellschaftliche Klima. Mit der "LOVE-Storm App" will der Entwickler Björn Kunter das Melden von Hassangriffen vereinfachen und den Leuten sagen: "Du bist nicht allein." Das große Problem sei das Schweigen der Freunde oder des Umfelds. Gerade Jugendliche, die sehr stark abhängig seien vom Fremdbild, von der Clique, von der Peergroup, seien zutiefst erschüttert, wenn niemand reagiere. „Wieso schweigen die Freunde? Habe ich überhaupt noch Freunde? Glauben die das auch?“ Deswegen stünde an erster Stelle das Stärken der Angegriffenen und das Mobilisieren der Zuschauenden. Erst an dritter Stelle die Angreifer. Mit der App kann man schnell per Meldeformular geschulte Helfer alarmieren, die den Angegriffenen oder auch denen, die den Hass nicht unkommentiert lassen wollen, zur Seite stehen.


Donnerstag, 26.09.2019

Mehrweg statt Einweg

Im Rahmen der europäischen REUSE-Konferenz sind die Bayern für ihren vorbildlichen Einsatz von Mehrweggetränkebechern in der Münchener Allianz Arena ausgezeichnet worden. Durch deren Einsatz werden pro Saison 1,9 Millionen Einweg-Plastikbecher vermieden. In der Belobigung hieß es: "Das Mehrwegbeispiel des FC Bayern München sei eine einzigartige Erfolgsgeschichte und solle europaweit Schule machen".


Dienstag, 24.09.2019

Weniger Autodiebstähle

Die Zahl der Autodiebstähle ist im vergangenen Jahr in Deutschland stark gesunken. Das hat das Bundeskriminalamt (BKA) mitgeteilt. Zwar sind 2018 insgesamt über 16.600 Autos dauerhaft verschwunden, aber ein Jahr zuvor waren es noch 13 Prozent mehr. Bei Autodieben besonders beliebt sind laut BKA weiterhin die deutschen Hersteller, VW, Audi, BMW und Mercedes. Eine hohe Nachfrage nach gestohlenen Fahrzeugen besteht in Südost-  und Osteuropa sowie im Nahen und Mittleren Osten.


Montag, 23.09.2019

Bahnhofsmission: 125 Jahre Menschlichkeit am Zug

Seit 125 Jahren gibt es die Bahnhofsmission. 2.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind für die Menschen an Bahnhöfen da, die ein Gespräch oder mehr suchen. Sie helfen jedem, sofort, gratis, ohne, dass vorher bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden müssen und meist ohne dass man sich anmelden muss. In den Bahnhofsmissionen arbeiten katholische und evangelische Träger oft ökumenisch zusammen. Ihre Arbeit beruht auf drei Säulen: Geleit für die Reisenden. Hilfen für Menschen in akuten Notlagen. Und schließlich bieten einige eine spezielle Reisebegleitung für Kinder an: An dieser Stelle einfach mal ein Dankeschön an alle, die sich in den Bahnhofsmissionen engagieren!


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