Die gute Nachricht (Foto: SR)

Die Wochen vom 19. bis 31. August

 

Samstag, 31.08.2019

Durch Zusammengehen Bankfilialen in der Fläche erhalten

Aus Rivalen werden Partner: Die Frankfurter Volksbank und die Taunus Sparkasse in Hessen legen Filialen zusammen. Das soll die Kosten senken und zugleich eine Präsenz in der Fläche gewährleisten. Den Berichten zufolge werden Frankfurter Volksbank und Taunus Sparkasse an 50 Standorten ihre Präsenz zusammenlegen. Die gemeinsamen Filialen sollen an vier Wochentagen geöffnet haben: An zwei Tagen werden Sparkassen-Kunden betreut, an den anderen zwei Tagen Volksbank-Kunden. Kunden werden anhand unterschiedlicher Beleuchtung - mal rot, mal blau - erkennen, welches Institut gerade vertreten ist. Die Kooperation ist eine Antwort auf den Spardruck und könnte daher bundesweit Schule machen.

(Details wollen die beiden Geldhäuser in einer gemeinsamen Pressekonferenz am nächsten Dienstag (3.9.) bekanntgeben)


Freitag, 30.8.2019

Segel statt Schiffsmotor

Die globale Frachtindustrie verursacht einen jährlichen Kohlenstoffausstoß von mehr als einer Milliarde Tonnen. Das meldet die Internationale Meeres-Organisation IMO. Das ist nach wie vor nicht Teil internationaler Klimadiskussionen. Nun hat das spanische Unternehmen "Bound4blue" ein Segel entwickelt, dass die Emissionen von Frachtschiffen drastisch reduziert. Der Einsatz dieser „Wingsails“ soll sowohl Kraftstoffverbrauch als auch Schadstoffemissionen von Schiffen um bis zu 40 Prozent reduzieren können. Diese besonderen Segel ähneln Flugzeugflügeln und werden am Oberdeck der Schiffe angebracht.


Donnerstag, 29.8.2019

Nie wieder Schnupfen?

Noch ist es warm, aber der Herbst naht schon - und mit ihm die Schnupfensaison. Mehr als 160 verschiedene "Rhinoviren" bescheren jedes Jahr Milliarden von Menschen lästigen Schnupfen und grippale Infekte. Gegen so viele verschiedene Virus-Typen sind Impfungen sinnlos, aber ein Forscherteam mit österreichischer Beteiligung hat jetzt eine Lösung: Sie haben eine Wirksubstanz gefunden, die an solche Schnupfenerreger anhaftet und sie beim Infizieren von Zellen stört. Die Substanz verhindert somit, dass sich das Virus in den Wirtszellen vermehrt.


Mittwoch, 28.08.2019

Die Wüste zur Oase machen

Derzeit sorgt das größtenteils sehr heiße Land Äthiopien mit dem Plan für Aufsehen, bis Oktober vier Milliarden Bäume zu pflanzen. Nach Angaben der Regierung in Addis Abeba wurden seit Mai bereits fast drei Milliarden Setzlinge in die Erde eingebracht. Mit der Wiederaufforstung will die Regierung des ostafrikanischen Staates dem Klimawandel entgegenwirken und die natürlichen Ressourcen schützen. Vor etwa 50 Jahren waren noch rund zwei Fünftel des Landes mit Wald bedeckt. Inzwischen sind es nur noch 15 Prozent


Dienstag, 27.08.2019

Vorbildliche Verkehrsteilnehmer

Vor Kurzem ereignete sich auf der A8 in der Nähe von Kutzhof, zwischen Heusweiler und Quierschied, ein Unfall. Dabei wurde eine junge Fahrerin verletzt. Besonders bemerkenswert dabei laut Polizei: Zahlreiche Verkehrsteilnehmer hielten nach dem Unfall sofort an, sicherten die Unfallstelle ab und leiteten Erste-Hilfe-Maßnahmen ein, wodurch eine schnelle ärztliche Versorgung des Unfallopfers möglich wurde. „Das Verhalten dieser Verkehrsteilnehmer kann als vorbildlich bezeichnet werden“, teilte die Polizei mit.


Montag, 26.08.2019

Verschüttet und nur leicht verletzt

In Saarbrücken-Scheidt hatte ein 30-Jähriger verdammt viel Glück. Der Mann hatte eine Grube ausgehoben, um ein Kabel zu verlegen. Da rutschte plötzlich der Hang ab und verschüttete ihn. Ein Helfer konnte den Kopf wieder frei graben. Es dauerte über eine Stunde, um den Mann zu retten. 40 Feuerwehrleute und sechs Polizeibeamte waren im Einsatz. Der Mann wurde nur leicht verletzt.


Samstag, 24.08.2019

Studie: Parks und Bäume machen glücklich

Menschen, die traurig sind oder sich gestresst fühlen, sollten in die Natur gehen. Denn US-Forscher haben heraus gefunden, dass Menschen, die sich in Parks aufhalten, extrem glückliche Nachrichten twittern. Datenbasis waren Millionen Twitternachrichten pro Tag. Ein Algorhithmus analysierte jede einzelne und vergab Punke je nach Aussage. 5.000 Menschen in San Francisco hatten zugestimmt, sich orten zu lassen. Und so kam heraus: Die positivsten Begriffe fielen, wenn die Menschen in Parks waren. Schon eine kurze Zeit im Grünen löste ein gutes Gefühl wie zu Weihnachten aus - also, Weihnachten auf Twitter, weil dann die positivsten Botschaften auf dem Nachrichtendienst gesendet werden.

Wenn Sie jetzt sagen: Wieso bin ich gestresst, ich wohn doch auf dem Land - naja, vielleicht mal in den WALD gehen?!


Freitag, 23.08.2019

In Utrecht hat das größte Fahrrad-Parkhaus der Welt eröffnet

In der niederländischen Stadt Utrecht gibt´s Parkplatznot - das kennen wir hier im Saarland auch: nur - in Utrecht gibt´s zuwenig Parkplätze für Fahrräder. Das kennen wir in Deutschland auch - aber nicht in der Größenordnung. In Utrecht ist gerade das größte Fahrradparkhaus der Welt eröffnet worden. Für sage und schreibe 12.500 Fahrräder! Es ist ein hell erleuchtetes unterirdisches Fahrradparkhaus; 350 Meter lang und hat 30 Millionen Euro gekostet. Also: Utrecht nimmt viel Geld in die Hand für klimafreundlichen Verkehr. Da sind jeden Tag 125-tausend Fahrradfahrer unterwegs, das ist rund ein Drittel der Bevölkerung. Laut Stadtverwaltung werden dort 43 Prozent aller Fahrten unter 7,5 Kilometern mit dem Fahrrad zurückgelegt und circa 60 Prozent aller Fahrten ins Stadtzentrum. In Deutschland ist noch Luft nach oben: da fahren nur 23 Prozent der Pendler Kurzstrecken mit dem Rad.


Donnerstag, 22.08.2019

Bayern-Profi Kimmich durch frühere Ablehnung in Stuttgart motiviert

Wer schon mal einen Profi-Fußballer aus der Nähe gesehen hat, hat festgestellt, da verdunkelt sich die Sonne, denn das sind in der Regel Muskel-bepackte Riesen, die da vor einem stehen. Natürlich gab es Gerd MÜller, Thomas Hässler, Berti Vogts oder Pierre Littbarski. Aber das sind halt Ausnahmen. Gerade deshalb ist es so schön, dass da wieder einer zu den Besten in Deutschland gehört, den´s da so eigentlich nicht geben dürfte. Josua Kimmich vom FC Bayern. Er bekam immer zu hören bekommen, er sei zu klein und schmächtig. Und genau das war sein Ansporn. Heut gehört er zu den besten Rechtsverteidigern der Welt. Dem Fußballmagazin "11 Freunde" hat der 42-malige Nationalspieler das jetzt erzählt.


Mittwoch, 21.08.2019

Neue Hoffnung im Kampf gegen Ebola

Wissenschaftler haben in der Demokratischen Republik Kongo erfolgreich zwei Antikörper-Therapien gegen Ebola getestet. Sie hoffen nun, die Krankheit endlich heilen zu können. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO konnten bei den Versuchen 90 Prozent der Patienten geheilt werden. Die neue Therapie basiert auf der Gabe von Antikörpern. Sie wirken, indem sie sich an ein Eiweiß auf der Oberfläche des Ebola-Virus binden und verhindern, dass der Erreger in die Körperzellen eindringen kann. Allerdings ist für den Erfolg eine möglichst schnelle Behandlung entscheidend. Die Ebola-Epidemie war erneut vor einem Jahr im Kongo ausgebrochen. Seitdem sind laut offiziellen Zahlen fast 1.900 Menschen in der Region an dem Virus gestorben. Die Wissenschaftler sehen nun gute Chancen, dass sie die Epidemie mit den neuen Behandlungsformen eindämmen können.


Dienstag, 20.08.2019

So werden Zähne in Zukunft schmerzlos "repariert"

"Er hat überhaupt nicht gebohrt!" Erinnern Sie sich noch an diese Reklame? Leider wird in vielen Fällen doch gebohrt, und viele haben Angst davor. Das könnte bald Vergangenheit sein. Das Zauberwort heißt: Stammzellen: Bestimmte Stammzellen können nämlich alles werden. Künftig werden auch Zahnzellen entstehen. Und das dürfte die Reparatur der Kauwerkzeuge revolutionieren. Ein internationales Forscherteam, in dem auch Wissenschaftler des Biotechnologischen Zentrums der TU Dresden vertreten sind, hat in den Frontzähnen von Mäusen so genannte "mesenchymale Stromazellen" gefunden. Diese tragen zur Bildung von Dentin bei, das ist das Hartgewebe der Zähne. Werden diese Stammzellen aktiviert, senden sie Signale an die Mutterzellen des Gewebes aus und steuern überein bestimmtes Gen die Anzahl der neu zu produzierenden Zellen. Ok, noch ist das Zukunftsmusik, aber schon bald könnte es heißen: Plomben ade!

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