Die gute Nachricht (Foto: SR)

Die Woche vom 22. bis 27. Juli 2019

 

Samstag, 27.07.2019

Shanghai entdeckt die Mülltrennung

Wir kennen ja alle die Berge von Plastikverpackungen, wenn wir was beim Chinesen bestellen. Und das ist tatsächlich auch in China nicht anders. Da landen Verpackungen mit Elektroschrott, vollen Windeln, Pappkartons und leeren Flaschen in einer einzigen Tonne. Küchenabfälle werden oft einfach auf die Straße gekippt. Damit ist jetzt Schluss: Seit einigen Wochen erklärt die Stadtverwaltung der größten Stadt Chinas, Shanghai, der Bevölkerung intensiv die neue Mülltrennung. Es gibt jetzt je eine Tonne für trockenen und feuchten Restmüll, eine für Gefahrenstoffe wie Akkus oder abgelaufene Medikamente und eine für Recycling-Material. NOCH ist die Verwirrung groß, wie bei ALLEM neuen, aber unser ARD-Korrespondent in China, Steffen Wurzel, meldet, dass Shanghai direkt deutlich sauberer geworden ist.


Freitag, 26.07.2019

In immer mehr Vanilleeis ist tatsächlich auch Vanille drin!

Das hat die Stiftung Warentest herausgefunden. Das letzte Mal wurde Vanilleeis 2009 getestet. Das Ergebnis damals: In Vanilleeis aus dem Supermarkt waren nur geringste Mengen Vanille drin, wenn überhaupt ! Vanille drin war. Das hat sich 2019 deutlich verbessert. Bei den meisten Anbietern ist, wo Vanilleeis draufsteht, auch tatsächlich Vanille drin. 

Dazu gibt es noch eine weitere gute Nachricht: Für die meisten Eissorten aus dem Supermarkt wird kein Palmfett mehr verwendet. 


Donnerstag, 25.07.2019

Berlin kauft Wohnungen zurück

Es gibt zu wenig Wohnungen und die Mieten steigen. In Berlin war es die rot-rote Landesregierung, die die landeseigenen Wohnungen verkauft hatte, das sogenannte Tafelsilber, und sie jetzt zurückkauft! Zumindest einen Teil. In der früheren Karl-Marx-Allee sind gerade knapp 700 Wohnungen vom Land Berlin gekauft worden, und eine private Immobiliengesellschaft ging leer aus. In Berlin sitzt der Politik ein mögliches Volksbegehren zu Enteignungen genau solcher Immobiliengesellschaften im Nacken - und es ist gut möglich, dass man jetzt auf die Not der Bürger reagiert hat - und sich die Lage am Wohnungsmark zumindest ein BISSCHEN entspannt.


Mittwoch, 24.07.2019

Bessere Umweltbilanz: Papier aus Gras

Einem deutschen Unternehmen ist es gelungen, Papier aus Heu herzustellen.  Das „Graspapier“ birgt enorme Vorteile: Es wird deutlich weniger Wasser und Energie verbraucht als bei der normalen Papierproduktion, gar keine Chemikalien, der CO2-Ausstoß wird um 75 Prozent verringert - und der überall verfügbare Rohstoff sorgt für kurze Transportwege.  Im Gras ist auch weniger Lignin enthalten. Dieser natürliche Klebstoff ist in Holz drin. Er ermöglicht das Wachstum in die Höhe.  Für die Papierherstellung muss es mühsam entfernt werden.
Es muss gesagt werden: Es gibt auch Skeptiker, die etwa meinen, dass viele Substanzen aus dem Grünschnitt ins Wasser gelangen, die man später herausfiltern müsse. Uwe D’Agnone. der Inhaber der Firma Hennefer in Nordrhein-Westfalen, ist aber überzeugt: So kann dem Abholzen der Wälder entgegnet werden, wenn jetzt immer mehr Leute etwa auf Papiertüten statt auf Plastik im Supermarkt setzen. 
D'Agnone's Graspapier wurde mit Innovations-, Umwelt- und Gründerpreisen überhäuft, darunter zuletzt dem renommierte Red Herring Top 100 Europe Award, mit dem technologische Durchbrüche auszeichnet werden.


Dienstag, 23.07.2019

"Swede Sensation" springen für "Mr. Rod" ein

Die ABBA-Tribute-Band “Swede Sensation” ist eingesprungen für Mr. Rod, der leider krank geworden ist und deshalb nicht spielen kann. Dass die Damen und Herren von Swede Sensation wirklich sehr kurzfristig vorbeikommen, finden wir eine außerordentlich gute Nachricht! Los geht’s auf der Bühne der SR 3 Sommeralm aber schon um 18.00 Uhr mit Bluesmusik von “Junior & the BluesBusters”, später ab 20 Uhr hören wir dann die großen ABBA-Hits von Swede Sensation! Übrigens: Ab der Bildstockstraße in Landsweiler-Reden bringen Sie ab 17.00 Uhr Shuttlebusse zur Alm und wieder zurück.


Montag, 22.07.2019

EU-Binnenmarkt steigert Einkommen der Deutschen jährlich um 1.000 Euro pro Nase

Der EU-Binnenmarkt steigert Einkommen der Deutschen jährlich um rund 1.000 Euro pro Nase. Das hat eine Studie der Bertelsmann Stiftung ergeben. Aart De Geus, der Vorstandsvorsitzende der Bertelsmann Stiftung, sagte: Der EU-Binnenmarkt sei einer der größten Treiber für den Wohlstand der Detuschen und wirke ähnlich wie die Marktwirtschaft: Nicht jeder profitiert gleichermaßen, aber alle gewinnen.

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