Die gute Nachricht (Foto: SR)

Die Woche vom 15. bis 20. Juli 2019

 

Samstag, 20.07.19

In Utrecht gibt es jetzt Haltestellen für Bienen

In der niederländischen Stadt Utrecht hat man sich was ganz Originelles ausgedacht: Bus-Haltestellen für Bienen. Sie haben richtig gehört. Also die Dächer der Bushaltestellen sind bepflanzt worden und während die Bienchen oben summen, haben's die Wartenden drunter schön schattig. Die Stadt Utrecht hat sich noch mehr ausgedacht: An den Haltestellen wurden Lampen angebracht, die wenig Strom verbrauchen und die Wartebänke sind aus Bambus. Demnächst werden 55 elektrische Busse durch die Stadt rollen - und der Strom dafür kommt aus Windkraftanlagen außerhalb der Stadt. Wenn das mal nicht nachhaltig klug gedacht ist.


Freitag, 19.07.19

Schulfach "Glück" an immer mehr deutschen Schulen

An immer mehr deutschen Schulen wird das Schulfach "Glück" angeboten. Ernst Fritz-Schubert, der Erfinder des Konzepts, unterrichtete 2007 die erste Glück-Klasse. Inzwischen wird das Fach bereits an 43 deutschen und 129 österreichischen Schulen angeboten. Auch in Italien und der Schweiz haben einige Klassen das Konzept übernommen. Anders als in vielen anderen Fächern müssen Schüler in "Glück" nicht nur zuhören, Fragen beantworten und von der Tafel abschreiben. Es geht nicht nur um gute Noten. Stattdessen lassen die Lehrerinnen und Lehrer Unterrichtsthemen selbst erarbeiten, durch spielerische Übungen und anschließende Diskussion. Im Laufe des Schuljahres sollen die Schüler vor allem vier Fragen für sich selbst beantworten: Wer bin ich? Was brauche ich? Was kann ich? Was will ich? Ziel ist, dass die Kinder lernen, die eigenen Gefühle besser zu verstehen und so ein zufriedeneres Leben zu führen.


Donnerstag, 18.07.19

"Neue Ära" für Allergiker: Pollenroboter solle neue Erkenntnisse liefern

Wer gegen bestimmte Pollen allergisch ist, merkt meist recht schnell, wenn diese wieder unterwegs sind. Außerdem kann ein Blick in den sogenannten Blühkalender helfen. Erstaunlich ist allerdings, dass die Anzahl der Pollen in der Luft bislang immer von Menschenhand erfasst wurde. Dafür setzten sich Wissenschaftler an ein Mikroskop und suchten nach den zehn bis 100 Mikrometer großen Objekten. So mussten sie etwa in jedem Einzelfall bestimmen, welche Pflanzenpolle es sich jeweils handelt. Diese Arbeit übernimmt jetzt BAA 500. Das ist ein von der Firma "Hund" hergestellter Kasten, der speziell entwickelt wurde, um die Pollen einzufangen und zu identifizieren. Die Forscher von der TU München und des Helmholtz-Zentrums erhoffen sich wichtige neue Erkenntnisse. So ist bisher noch nicht erforscht, wie sich die Pollenkonzentration in der Luft auf die Symptome der Betroffenen auswirken. Hier könnte eine breitere Datenbasis wichtige Fortschritte ermöglichen. Außerdem soll die Allergieprävention von der Arbeit des Roboters profitieren.


Mittwoch, 17.07.19

Stadtwerke Saarbrücken erwirtschafteten 5,3 Millionen Euro Überschuss

Viel zu oft gibt es Meldungen, wonach Kommunen oder Kommunale Betriebe ein Minus erwirtschaften. Am Dienstag mal eine gute Nachricht aus Saarbrücken: Im vergangenen Jahr haben die Saarbrücker Stadtwerke 5,3 Millionen Euro Überschuss erzielt. Die Saarbrücker Stadtwerke sind zuständig für Strom und Fernwärme, Bäderbetrieb und ÖPNV.


Dienstag, 16.07.19

So sind Zugverspätungen halb so schlimm

„Es ist sechs Uhr, Guten Morgen und frohes Erwachen! Am ersten Tag der Woche sind für Sie Caro, Damien und Guillaume am Start. Haben Sie eine Frage? Twittern Sie uns!“ So kündigt die französische Bahn Zugverspätungen an. Und die Deutsche Bahn? Auch die strengt sich im Netz unter "Deutsche Bahn Personenverkehr" an. Beispiel: ‏„Wir wünschen euch noch einen angenehmen Sonntagabend und eine gute Nacht. Liebe Grüße und bis morgen.“ Und Smileys können die bei der „Deutschen Bahn Personenverkehr“ auch.


Montag, 15.07.19

Grüne Dächer schützen vor Starkregen

Wetterextreme nehmen zu. Wir haben es voriges Jahr unter anderem in Kleinblittersdorf erlebt - Starkregen verwandelt schmale Straßen innerhalb von Minuten in wilde Bäche, die alles mitreißen. Angesichts der Millionenschäden überlegt man in den Rathäusern, wie Straßen und Häuser besser gegen Starkregen geschützt werden können. Eine Idee ist der verstärkte Einsatz von Gründächern, damit Städte wie eine Art Schwamm funktionieren. Zugleich kühlt das verdunstende Regenwasser die Luft. Gründächer funktionieren also als natürliche Klimaanlagen.  Und! Pflanzen produzieren Sauerstoff, sie binden Feinstaub, können Stadtlärm dämpfen und bieten bedrohten Insektenarten Lebensraum. Vorreiter ist China, in Hamburg gibt es bereits wissenschaftlich begleitete Projekte. 


Artikel mit anderen teilen


Push-Nachrichten von SR.de
Benachrichtungen können jederzeit in den Browser Einstellungen deaktiviert werden.

Datenschutz Nein Ja