Die gute Nachricht (Foto: SR)

Die Woche vom 24. bis 30. Juni 2019

 


Samstag, 29.06.19

Mit Kartoffeln die Welt retten? Superfood gegen Nahrungsmittelknappheit

Die Weltbevölkerung wächst. Bald müssen 8 Milliarden Menschen ernährt werden. Und in den vergangenen Jahren wurde immer wieder EIN Nahrungsmittel als Lösung genannt: die Kartoffel. Echt? Kann die olle Knolle die Welt retten? Tatsächlich ist die Kartoffel eine Art Superfood mit viel Stärke, wenig Fett und hochwertigem Eiweiß. Leicht und sättigend, gut lagerbar und ganzjährig verfügbar – die Kartoffel eignet sich also bestens als Sattmacher der Zukunft. Die Wunderknolle gedeiht auch auf trockenen, salzigen Böden. Und sogar auf dem Mars wäre Kartoffelanbau denkbar. Laut einer Studie könnten mithilfe von Kartoffeln weltweit 825 Millionen Menschen mehr ernährt werden. Zusätzlich würden bis zu 14 Prozent weniger Wasser verbraucht. Ein Hoch auf die Kartoffel, die ja selten im Rampenlicht steht.


Freitag, 28.06.19

Helfer in der Not sorgt für schönen Hochzeitstag

Eine Frau hatte in Nizza ihre Einkäufe in einem Supermarkt gemacht. Und in der Schlange erzählte sie den anderen, dass sie ein Menü zum 30. Hochzeitstag plane. Und dass sie und ihr Mann vor kurzem arbeitslos geworden seien. An der Kasse dann böse Überraschung: ihre Karte wurde nicht akzeptiert. Die Sachen aus der Tiefkühltruhe müsse sie aber nehmen, die anderen würden da bleiben. Die Frau war den Tränen nahe. Sie hatte nur 10 Euro in der Tasche. Und davon wollte sie ihrem Mann ehrlich gesagt ein Päckchen Zigaretten kaufen. Da meldet sich ein Mann, der hinter ihr in der Schlange stand: er werde den Rest übernehmen. Er kommt nach vorn, hält der Kassiererin 50 Euro hin. Die Sache ist geritzt.


Donnerstag, 27.06.19

Drohnen retten Rehkitzen in Bliesransbach das Leben

Rehkitze verstecken sich ja gerne im hohen Gras oder mitten in Weizenfeldern und halten da auch ganz still, wenn der Mähdrescher kommt - mit fatalen Folgen. Mit Drohnen kann man die Rehlein rechtzeitig finden und weglotsen. Und das passiert jetzt auch im Saarland. Die Saarbrücker Zeitung hat am Wochenende Jäger in Bliesransbach vorgestellt, die ebenfalls Drohnen einsetzen, in Absprache mit den Landwirten, und die Rehkitze dann aus den Feldern holen.


Mittwoch, 26.06.19

Superreiche wollen mehr Steuern zahlen

Das macht Hoffnung, dass bei den Leuten die viel und im Überfluss haben möglicherweise ein Gesinnungswandel einsetzt. Es werden ja immer wieder Stimmen laut, die Vermögenssteuer für Reiche wiedereinzuführen. Diese Forderungen kommen meist von Seiten, die selber nicht reich sind. Jetzt aber haben US-Milliardäre gesagt, man müsse sie aus moralischen und wirtschaftlichen Gründen stärker besteuern!  Dazu gehören etwa der Milliardär George Soros, Facebook-Mitbegründer Chris Hughes, Disney-Erben und die Besitzer der Hotelkette Hyatt. Sie rufen die Präsidentschaftsbewerber für die Wahl 2020 auf, eine gemäßigte Vermögensteuer zu unterstützen. Diese Vermögensteuer könne dabei helfen, gegen den Klimawandel anzugehen, die Wirtschaft zu stärken und Chancengleichheit zu schaffen. 


Dienstag, 25.06.19

Plogging: Plastik sammeln und Joggen

Kennen Sie das auch? Da hat schon wieder irgendwer seinen Müll einfach auf den Weg geschmissen. Sie ärgern sich, sehen aber auch nicht ein, dass Sie das jetzt wegräumen sollen. Der Berliner Vater Stephan von Orlow hat gesagt: Basta. Und eine Bewegung ins Leben gerufen, die sich "die Aufheber" nennt. Worum geht es? Jeden Tag drei Stück Müll aufheben und in den nächsten Mülleimer zu werfen. Sein Ziel: 100.000 Berliner dazu zu bringen mitzumachen. Die Idee stammt ursprünglich aus Schweden: Da begann ein Umweltaktivist Joggen mit Plastikmüll sammeln zu verbinden, um die Umwelt vom Müll zu befreien. Das sogenannte Ploggen ist mittlerweile in vielen weiteren Ländern angekommen. Also: Ploggen Sie doch auch mal!


Montag, 24.06.19

Für das Wohlbefinden reichen acht Stunden Arbeit pro Woche

Acht Stunden Erwerbsarbeit genügen, um eine gute seelische Balance herzustellen – und zwar nicht pro Tag, sondern pro Woche. Das zeigt eine aktuelle Studie von Wissenschaftlern der britischen Universitäten Cambridge und Salford. Rund 70.000 Briten im Alter von 16 bis 64 Jahren wurden neun Jahre lang regelmäßig zu ihren Arbeitszeiten, Angstgefühlen, Schlafstörungen und ähnlichen Indikatoren der psychischen Verfassung befragt. Arbeitslosigkeit wird in der Wissenschaft schon lange in Verbindung gebracht mit einer schlechteren psychischen Verfassung. Die Gründe: Fehlende soziale Kontakte, keine fest vorgegebene tägliche Routine, ein Verlust an Identität. Den neuen Ergebnissen zufolge reduziert aber schon eine Beschäftigung von acht Stunden in der Woche die Gefahr von psychischen Erkrankungen um 30 Prozent. Nennenswerte Steigerungen sind bei längeren Arbeitszeiten nicht erkennbar.

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