Die gute Nachricht (Foto: SR)

Die Woche vom 08. bis 13. April 2019

 

Samstag, 13.04.2019

Keine Tiere mehr auf der letzten Pelzfarm in Deutschland

Erfolg für Tierschützer: In Deutschland hat die letzte Pelzfarm geschlossen. Die Farm stand in Nordrhein-Westfalen. Der Betrieb hatte bis zu 5000 Tiere unter schlimmsten Bedingungen gehalten. Damit geht die Geschichte von Pelzfarmen in Deutschland zu Ende. Bis 2022 hatten Nerzfarmen noch eine Übergangsgenehmigung. Mit seiner Schließung kam der Betrieb nun dem Gesetzgeber zuvor. Tierschützer wollen nun ein totales Handelsverbot für Pelzprodukte in Deutschland erreichen.


Freitag, 12.04.2019

Charles & Camilla: Verliebte Blicke und zartes Lächeln

Seit genau 14 Jahre sind Prinz Charles und Herzogin Camilla jetzt schon verheiratet. Was ist nicht alles Böses über sie geschrieben worden. Anlässlich ihres Hochzeitstages am 9. April teilten die beiden auf ihrem offiziellen Instagram-Account ein neues Porträt-Foto von sich. Darauf sind die beiden in festlichen Outfits zu sehen. Und tauschen verliebte Blicke. Wenn das mal kein Happy End ist, das richtig lange dauert!


Donnerstag, 11.04.2019

Rekordzahlen bei Studierenden ohne Abi

Die Zahl der Studierenden in Deutschland ohne Abitur hat sich in den vergangenen zehn Jahren vervierfacht. Knapp 60.000 Menschen lernten 2017 an einer Hochschule, ohne vorher die allgemeine Hochschulreife oder Fachhochschulreife erworben zu haben. Das zeigt eine Studie des CHE Centrums für Hochschulentwicklung. Besonders beliebt sind offenbar die Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Gefragt sind aber auch Ingenieurwissenschaften und Medizin. Weitgehend unbekannt ist laut CHE, dass selbst ein Medizinstudium ohne Abi möglich ist. Die Studierenden qualifizieren sich in diesen Fällen über die Berufspraxis. So ersetzt etwa die Note aus einer Meister- oder Fachwirtprüfung die Abinote. Eine abgeschlossene Berufsausbildung sowie ausreichend Berufserfahrung sind aber immer Pflicht.


Mittwoch, 10.04.2019

Dirk Nowitzki hinterlässt sein Markenzeichen

Der Ausnahme-Basketballer Dirk Nowitzki hat seinen Rückzug angekündigt. Er hatte Tränen in den Augen, als er sich von seinen Fans verabschiedete. Aber die gute Nachricht ist: Von der Sportwelt wird der deutsche Superstar der Dallas Mavericks inzwischen auf eine Stufe mit Max Schmeling, Steffi Graf und Michael Schumacher gestellt. Heißt: Unvergessen, was sie weltweit für das Bild Deutschlands und des Sports erreicht haben. Und eines bleibt auf jeden Fall: "Dirkules", der „Germanator", das "German Wunderkind“ oder, wie sie in Amerika am liebsten nennen: Saint Dirk, der heilige Dirk, hinterlässt ein Markenzeichen: den Flamingo-Shot. Das ist eine Wurfvariante, bei der er aus der Drehung heraus auf einem Bein von Korb und Verteidiger wegspringt. Wenn ein Basketballspieler das imitiert, nenne viele Kommentatoren das auch einfach nur den „Dirk“. 


Dienstag, 09.04.2019

Neuer Ebola-Impfstoff kommt aus Deutschland

Ebola: Die westafrikanische Epidemie ist mit mehr als 11 000 Todesfällen eine der schlimmsten Viruserkrankungen in der Geschichte. Die Weltgesundheitsorginasation WHO koordinierte daraufhin die weltweite Forschung. Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf gehört auch dazu. Dort wurde der Impfstoff "rVSV-EBOV" entwickelt. Rhesusaffen zeigten nach 4 Wochen bereits einen 100%igen Schutz vor einer Ebola-Infektion. Der Impfstoff rVSV-EBOV steht nun kurz vor der Lizensierung. Aktuell kommt er bereits im Kongo zum Einsatz.


Montag, 08.04.2019

Zehnjähriger gründet Verein, um mittellosen Kindern zu helfen

Ein Zehnjähriger aus Nordfrankreich hat einen Verein gegründet, der mittellose Kinder mit Schulmaterialien versorgt. Der Grundschüler hatte mitbekommen, dass Mitschüler nicht das Geld hatten, sich Hefte oder Stifte zu leisten. Erst lieh er ihnen seine Sachen, dann rief er mit anderen Schulkameraden zu einer Kollekte von Schulmaterial auf und verteilte es anschließend. Daraus wurde jetzt ein Verein. "Feutres et Compagnie" - Filzstifte und Kompagnie. Es kam dann soviel Material zusammen, dass er es unter anderem nach Marokko und an Kinder schickte, die durch einen Orkan alles verloren hatten.


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