Die gute Nachricht (Foto: SR)

Die Woche vom 25. Februar bis 02. März

 

Samstag, 02.03.2019

Keine Fachidioten mehr an der neuen TU Nürnberg

An der TU Nürnberg entsteht eine Hochschule ganz neuen Stils. Der Freistaat Bayern will in der Frankenhauptstadt 1,2 Milliarden Euro in die Gründung und den Aufbau einer neuen staatlichen technischen Universität investieren. In fünf natur- und ingenieurwissenschaftlichen sowie einer geistes- und sozialwissenschaftlichen Abteilung sollen künftige Forscher und Fachkräfte interdisziplinär ausgebildet werden. Interdisziplinär kann man ganz einach so übersetzten: Da soll es keine Fachidioten mehr geben. Jeder angehende Ingenieur muss sich ab 2025 dann auch mit anderen Dingen beschäftigen - im Sinne von Nachhaltigkeit und Verantwortung für die Gesellschaft. Die Studierenden sollen sich dann immer fragen: Warum konstruiere ich bestimmte Maschinen oder entwickle künstliche Intelligenz oder Elektromobilität, was folgt daraus und welche Verantwortung übernehme ich als Ingenieur?


Freitag, 01.03.2019

Milde Strafe für Annegret Kramp-Karrenbauer

Die saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer ist verurteilt worden. Die gute Nachricht dabei: Das Stockacher Narrengericht hat ein mildes Urteil gesprochen: Sie muss dem Gericht drei Eimer Wein spendieren. Zeitweise erwägte das Gericht sogar sechs Eimer Wein. Allerdings sind das keine 10-Liter-Putzeimer, sondern 60 Liter, was heißt: Jeder Eimer bedeutet 86 Flaschen. Annegret Kramp-Karrenbauer hatte das Urteil angenommen und erklärt, sie käme ja aus einer sehr guten Weingegend und werde den Stockachern eine Auswahl saarländischer sowie angrenzender deutscher und französischer Anbaugebiete kredenzen. Das Stockacher Narrengericht tagt seit 1351 und hat in den vergangenen 700 Jahren zahlreiche Prominente an einem dicken Strick in den Saal zerren lassen. Annegret Kramp-Karrenbauer beteuerte bei dieser Prozedur übrigens immer wieder ihre Unschuld. Bei ihrer Verteidigungsrede stellte sie das komplette Narrengericht in Frage: Wann sei jemals etwas Gutes heraus gekommen, wenn eine Versammlung von 20 Männern ohne eine einzige Frau zu einem Ergebnis gekommen sei. Vor allem, wenn das Gericht aussehe, als habe es in der Originalzusammensetzung von 1351 getagt. Unter den Angeklagten waren unter anderem Joschka Fischer, Malu Dreyer, Andrea Nahles, Peter Müller und Peter Altmeyer.


Donnerstag, 28.02.2019

Flori ist nicht mehr allein

Jetzt mal eine gute Nachricht für alle Fans von Florian "Flori" Silbereisen: Er ist nicht mehr allein. Jedenfalls nicht auf der Bühne. Zunächst hatte er sich ja ganz auf seine Karriere konzentriert: Erst kam die die Bestätigung als Kapitän des Traumschiffs. Dann seine Auftritte mit seiner Band Klubbb3. Und die ganzen Schlager-Shows nehmen ja auch noch einen großen Teil seiner Zeit ein. Zwei Monate nach dem Paukenschlag (Trennung von Helene Fischer) hat er jetzt eine Nachfolgerin für die Bühne gefunden. Ähnlich wie Helene ist Floris neue Bühnenpartnerin ebenfalls blond und in der Schlager-Branche tätig: Linda Fäh. Und was soll man sagen, Flori half Linda Fäh genauso galant aus dem Fummel wie einst seiner Helene. Beobachter meinen: da klingelt was...!


Mittwoch, 27.02.2019

Neunkirchen: Mehr Flüchtlinge und Asylsuchende in Arbeit

Das Jobcenter Neunkirchen bringt mehr Flüchtlinge und Asylsuchende in Ausbildung und Arbeit. Das schreibt die SZ. Vergangenes Jahr sind demnach 431 Personen vermittelt worden. Deutlich mehr als im Jahr davor (251). Von den rund 8.500 Hartz-IV-Beziehern, die vom Jobcenter betreut werden, hat derzeit jeder Fünfte einen Fluchthintergrund. Damit liege die Integrationsquote bei Menschen mit Fluchthintergrund mit 24,5 Prozent knapp an der Quote der Menschen ohne Fluchthintergrund. Die können zu etwas mehr als einem Viertel wieder in den Arbeitsmarkt integriert werden (25,4 Prozent).


Dienstag, 26.02.2019

Edeka-Supermarkt verschenkt unverkäufliche Lebensmittel

Bereits seit zwei Jahren landen in der Edeka-Filiale von Raphael Dirnberger keine genießbaren Lebensmittel mehr im Müll. Stattdessen kommen Nahrungsmittel, die nicht mehr verkauft werden können, in den sogenannten „Fair-Teiler“ des Marktes im bayerischen Wenzenbach. Aus der Kiste können sich Kunden kostenlos Obst und Gemüse mit optischen Mängeln oder Lebensmittel mit kurzem Mindesthaltbarkeitsdatum nehmen: Äpfel, Gurken, Joghurt oder Konserven – rein kommt alles außer Fleisch. Das hilft denen, die wenig Geld haben und spart ihm einen ganzen Abfallcontainer mit Lebensmitteln pro Woche.  Für seine Kiste wurde er sogar für den „Zu gut für die Tonne!“-Bundespreis des Landwirtschaftsministeriums nominiert.  Inhaber Dirnberger freut sich, findet es aber auch „verrückt“, dass es kaum vergleichbare Angebote in deutschen Supermärkten gibt: „Es ist doch so simpel, jeder hat etwas davon“, sagt er der Mittelbayerischen Zeitung. Der Kunde bekomme etwas geschenkt und der Markt habe weniger Müll und müsse nichts Gutes mehr wegschmeißen.


Montag, 25.02.2019

"Flatternde Fahnen erzeugen Strom“

Windkrafträder sind ein alltäglicher Anblick - doch es gibt auch andere Wege, die Energie der Atmosphäre zu nutzen. Zum Beispiel mit Gold beschichtete Fahnen, die zwischen Platten hin- und herflattern. Daraus haben südkoreanische Forscher einen Stromgenerator entwickelt. Ihr Generator zeige "exzellente elektrische Eigenschaften mit einer einfachen Gestaltung", hieß es. Wieder mal ein einfache Idee, die nicht die wertvollen Rohstoffe der Erde verbraucht, um Energie herzustellen, da die Fahnen offenbar auch noch extrem lang halten.


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