Die gute Nachricht (Foto: SR)

Die Woche vom 18. bis 23. Februar

 

Samstag, 23.02.2019

Eierschalen als Energiespeicher

Forscher suchen nach neuen Energiespeichern, die Akkus leistungsfähiger machen. Und außerdem: wenn´s einen Überschuss an Sonne und Wind gibt, sollen diese Akkus als Puffer dienen. Sie haben nun einen überraschenden Kandidaten dafür entdeckt: nämlich Eierschalen! Experimente belegen, dass sich das Material der Schalen gut als kostengünstige Elektrode für Lithium-Akkus eignet. Kostenlos - weil Eierschalen werden ja sonst im Müll entsorgt - praktisch - und gut!


Freitag, 22.02.2019

Wie Phönix aus der Asche

Perlesreut ist ein Dorf in Bayern, nördlich von Passau, gerade mal 3000 Einwohner. Und Perlesreuth hat sich neu erfunden. Wie Phönix aus der Asche, quasi. Der Niedergang des Ortes kam mit der Pleite einer bekannten Drogeriemarktkette - da war plötzlich viel Ladenfläche frei. Und dann kam ein Perlesreuter auf die Idee: In leere Lokale könnten doch viele kleine Läden rein. Gesagt getan: Die Sache funktioniert - und im Ortskern von Perlesreut ist wieder Leben.


Donnerstag, 21.02.2019

Outdoormode soll umweltschonend werden

Kennen Sie auch den Spruch, dass Goretex-Jacken nie verrotten? Die so genannte Outdoor-Industrie hat mit den Funktionstextilien lauter solche unverwüstlichen Klamotten geschaffen, die allerdings alles andere als umweltfreundlich sind. Ressourcenschonung wird nun auch für sie ein Thema. Aus dem Umwelt-Schlamassel wollen sie sich jetzt mit Mikroben und Plastik-Recycling befreien. Arne Strate, der Generalsekretär der "European Outdoor Group" sagte auf der Messe ISPO in München, die Branche habe die Chance, eine Vorreiterrolle einzunehmen, bevor gesetzliche Bestimmungen ihr die Entscheidung abnehmen. 


Mittwoch, 20.02.2019

Das höchste Hochhaus aus Holz soll nach Pforzheim kommen

Holzhäuser sind oft klimafreundlicher also welche aus Beton oder anderen Materialien. Sogar ganze Hochhäuser lassen sich aus Holz bauen. In Pforzheim soll jetzt das deutschlandweit höchste Holzhochhaus entstehen: ganze 45 Meter hoch! Der nachwachsende Rohstoff kommt aus dem heimischen Schwarzwald. Von der "Deutschen Bundesstiftung Umwelt" gab es für das Projekt eine Förderurkunde. Denn das Vorhaben dient dazu, serielles Bauen mit Holz zu erforschen. Dabei geht es um die Aspekte einer kurzen Bauphase, Nachhaltigkeit sowie Ökologie. So soll etwa jede Etage in drei Tagen errichtet werden.


Dienstag, 19.02.2019

Auch Nerds haben einen Blick für gesellschaftliche Verantwortung

Nerds - das sind die Leute, die immer an ihrem Rechner sind und programmieren, Pizza bestellen, nicht raus gehen und den Konakt mit dem anderen Geschlecht nur übers Internet finden. (Wenn überhaupt) So lautet das gängige Vorurteil. Stimmt aber gar nicht. An der Uni des Saarlandes gibt es eine sehr erfolgreiche Vorlesung ("Ethics für Nerds"), in der der Blick der Studierenden für gesellschafltiche Verantwortung und der Informatik geschult wird. Dafür gab's jetzt sogar die Auszeichnung "Hochschulperle Future Skills" des "Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft". Hintergrund Vorlesung war die Beobachtung, dass der Einfluss der Informatik auf unsere Gesellschaft und unseren Alltag im letzten Jahrzehnt enorm zugenommen hat. Dabei stellen sich zahlreiche moralische Fragen, zum Beispiel bei Entscheidungen durch künstliche Intelligenz im Krankenhaus oder auf der Autobahn, bis zur Problematik von Filterblasen in sozialen Netzen. Diese Aspekte spielen jedoch üblicherweise keine Rolle bei der Ausbildung von Informatikern. An der Saar-Uni dann eben doch.


Montag, 18.02.2019

"In den Bauch statt in die Tonne“

Die zwei großen Sorgen der modernen Menschheit sind Hunger und Müllberge. Nuri Karaca aus Wolfersweiler bei Nohfelden hat jetzt eine Aktion gestartet, mit der er beidem begegnet. In seinem Döner- und Pizza-Imbiss direkt an der Landstraße in Wolfersweiler versorgen er und seine Frau Milka kostenlos Hilfsbedürfte. „In den Bauch statt in die Tonne“ heißt die Aktion. Das Konzept ist einfach: Alles, was im Imbiss übrig bleibt – Döner, Pizza, Salat – wird an Bedürftige gegeben. Somit wird auch der Lebensmittelverschwendung entgegengewirkt.


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