Die gute Nachricht (Foto: SR)

Die Woche vom 21. bis 26 Januar 2019

 

Samstag, 26.01.2019

Haute Couture aus Haushaltsmüll

Absurd teure Unikate schweben jeden Frühlung und Herbst über die Modelaufstege, und später dann über die Roten Teppiche bei Preisverleihungen in Hollywood. Kleider, die mehr kosten, als so manche Eigentumswohnung und Roben, die länger sind als manche Promi-Ehe. Es geht aber auch anders, zeigt Alya Chaglar: Die 32-jährige Mutter aus Antalya in der Türkei bastelt ihrer Tocher Stefani die Designerkleider der Weltprominenz nach. Sie macht das ohne Nadel und Faden. Stattdessen kreiert sie die Outfits mit dem, was sie gerade zu Hause hat - das kann auch mal ein großer Müllsack sein.


Freitag, 25.01.2019

Deutsche werden wieder offener für Zuwanderung

Die Stimmung gegenüber Flüchtlingen ist 2018 wieder offener und positiver geworden. Das zeigen die Ergebnisse einer Studie der Mercator-Stiftung. Gleichzeitig sind die Erwartungen an Migranten aber gestiegen, vor allem dann, wenn sie bestimmten Gruppen angehören. Anders als noch vor zwei Jahren befürworten die Befragten auch wieder mehr Vielfalt in Deutschland. Wer gehört in der deutschen Gesellschaft dazu? Grob gesagt: Wer die deutsche Sprache beherrscht, wer politische Institutionen achtet, sich im Land zu Hause fühlt und arbeitet.


Donnerstag, 24.01.2019

Frosch Romeo ist nicht mehr allein

Romeo ist ein Wasserfrosch. Ein "Sehuencas"-Wasserfrosch. Bislang gingen Forscher davon aus, dass Romeo der letzte seiner Art war. Seit zehn Jahren haben sie nämlich nach einer Parterin für Romeo gesucht. Das berichtet die britische BBC. Solange habe er alleine in seinem Aquarium in Bolivien leben müssen. Nun wurden aber im bolivianischen Regenwald fünf weitere Sehuencas-Wasserfrösche gefunden! Forscher brachten sie in die Anlage, in der auch Romeo lebt. Und einer dieser fünf Frösche soll Romeos Julia werden und so die Art so vor dem Aussterben bewahren.


Mittwoch, 23.01.2019

Rewe verpackt Bio-Gurken nicht mehr in Plastik

Die Zeit der einzeln in Schutzfolie verpackten Bio-Gurke ist bei Rewe vorbei. Das hat das Handelsunternehmen mitgeteilt. Jetzt gibt es auf den Bio-Gurken nur noch ein Klebe-Etikett. Nach eigenen Angaben verzichtet Rewe mittlerweile bie 1.122 Produkten auf die Verpackung oder gestaltet sie umweltfreundlicher. Auch die Penny-Märkte sind so umgerüstet worden. Der Grundsatz ist: "Vermeiden, Verringern, Verbessern". Der Vorstandsvorsitzender der Rewe Group, Lionel Souque, sagte, die bisherigen Maßnahmen führten dazu, dass jährlich 7.000 Tonnen weniger Kunststoffe verbraucht werden. Das entspricht einer Folienfläche von 35.000 Fußballfeldern.


Dienstag, 22.01.2019

USA: Hilfsbereitschaft für die vom "Shutdown" betroffenen Regierungsangestellten

Der Regierungsstillstand in Washington, der so genannte "Shutdown" dauert seit dem 22.12. an. Tausende öffentlich Angestellte erhalten seitdem kein Gehalt mehr. Denjenigen, die gar nicht so dolle verdienen und auch keine großen Rücklagen machen können, geh es richtig schlecht. Es gibt aber auch eine gute Nachricht: Im Restaurant des Rockmusikers Jon Bon Jovi können die Regierungsangestellten kostenlos zu Mittag essen. Auch schön ist die Idee des Restaurants von Jon Bon Jovi: Es basiert auf dem Prinzip - jeder bezahlt so viel für sein Essen, wie er kann. Und wenn man eben nichts hat, zahlt man dann nichts.
Außerdem gibt es für die Fluglotsen im Auftrag der Regierung Hilfe von ihren Kollegen in Kanada: Die haben für ihre Kollegen im großem Stil Pizza bestellt. Die US-Fluglotsen dankten den Kanadiern, mit denen sie täglich bei der Überwachung des nordamerikanischen Luftraums zusammenarbeiten, für diesen "wahren Beweis der Solidarität".


Montag, 21.01.2019

Feuerwehr umsorgt Schwäne in Furpach

Danke an die Feuerwehr in Neunkirchen: Die war gestern zum Furpacher Gutsweiher gerufen worden. Besorgte Spaziergänger befürchteten, das Schwanenpaar könnte auf dem zugefrorenen Weiher festgefroren sein. Schnell konnte von der Feuerwehr Entwarnung gegeben werden. Beide Schwäne waren wohlauf, hatten sich nur zum Ruhen auf der Eisfläche niedergelassen. Nach Rücksprache mit dem Heimatverein Furpach, der sich um das Schwanenpaar kümmert, wurde eine kleine Fläche des Weihers am Ufer für die Schwäne wieder eisfrei gemacht. Die so geschaffene Öffnung erleichtert den Schwänen unter anderem die Nahrungssuche. Feuerwehrsprecher Christopher Benkert teilte mit: „In der Regel frieren Wasservögel, wie Schwäne oder auch Enten, nicht auf dem Eis fest. Über ein spezielles Netz aus Blutgefäßen können diese Vögel ihre Körpertemperatur wie mit einem Wärmetauscher regulieren und mal kälteres oder wärmeres Blut in die Füße leiten."


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