Die gute Nachricht (Foto: SR)

Die Woche vom 14. bis 19. Januar 2019

 

Samstag, 19.01.2019

Frankreich verschenkt Elsass und Lothringen nicht an Deutschland

Heute gibt es eine gute Nachricht für alle Franzosen: Paris verschenkt Elsass und Lothringen *nicht*. Schon gar nicht an die Deutschen. Das kursiert nämlich derzeit im Netz: Dass der neue deutsch-französische Freundschaftsvertrag, der am Dienstag in Aachen unterzeichnet wird, in Wirklichkeit eine Schenkungsurkunde ist: Wie nach-m Kriiiech 1870/71 gingen Elsass und Lothringen an Deutschland, und Amtssprache bei unseren Nachbarn wird Deutsch. So wird landauf und landab behauptet, und viele glauben das tatsächlich! Voulez-vous Kaltmammsell? können wir da nur sagen, wenn hier an der Grenze was neu gezooh gebb woar genn, dann hätten wir davon als erste was gehört! Unn wenn überhaupt irgendetwas Amtssprache wird, dann natürlich das Rheinfränkische!


Freitag, 18.01.2019

Klimaprojekt Neunkirchen: Mit Kärrnerarbeit gegen Klimawandel

In Neunkirchen gibt es das Bündnis "Klimaprojekt". In vielen kleinen Schritten soll ein neues Umweltbewusstsein geschaffen werden. Das Bündnis ist vor neuen Jahren gestartet - die Stadt gemeinsam mit dem Energieversorger KEW und der Sparkasse. In Schulen und Kitas werden grundlegende Zusammenhänge vermittelt: Rund 1100 Schüler haben teilgenommen. Beispiel: Das Modul für die Älteren heißt "Klimakonferenz". Da erfahren die Schülerinnen und Schüler Neues zum Theme Klimawandel und erarbeiten gemeinsam Lösungen. Dann gibt es die "Rohstoffexpedition". Was braucht es für das Smartphone, wo kommt es her und wie werden die Rohstoffe abgebaut bzw. zur Herstellung des Handys verwertet? Außerdem: Der "Energiedetektiv" - da lernen die kleinen was Energie ist, wie sie erzeugt und umgewandelt wird. Und natürlich, wie sie Energiefresser finden. Der Ansatz in Neunkirchen sind also viele kleine Schritte, um von klein auf ein Bewusstsein zu wecken, dass es notwendig ist, was zu tun.


Donnerstag, 17.01.2019

Kreisfeuerwehr Saarlouis kann endlich wieder wandern!

Die Kreisfeuerwehr Saarlouis veranstaltet im Landkreis seit ein paar Jahren die "Murmeltiersuche". Sie haben es schon in Saarlouis, in Lebach und voriges Jahr an der Nied gesucht, und was soll man sagen: Sie haben es auch im letzten Jahr nicht gefunden! Das heißt: die Kreisfeuerwehr Saarlouis, kann sich auch dieses Jahr wieder auf die Wanderung machen! Dem Vernehmen nach soll das Murmeltier zuletzt am Litermond gesichtet worden sein! Aber so ein Murmeltier ist ja schlau...mal schauen, ob die Kreisfeuerwehr es dieses Jahr finden wird? Wir drücken jedenfalls ganz fest die Daumen! ;-)


Mittwoch, 16.01.2019

Kein neuer Schnee in den Alpen

Erinnern Sie sich an die "Gute Nachricht" vom Anfang des Jahres: Diesen Winter gibt es Schnee in den Alpen? Leider gab es mancherorts viel zu viel Schnee. Darum lautet die gute Nachricht seit gestern: Kein Neuschnee in den Alpen! Auch in den kommenden Tagen soll es so bleiben: eine Verschnaufpause für die gesamte Alpenregion. Die "Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik" in Wien spricht sogar von nachhaltiger Entspannung. Und auch der Deutsche Wetterdienst hat vorerst sämtliche Unwetterwarnungen aufgehoben. Dann werden die abgeschnittenen Dörfer bestimmt auch bald wieder erreichbar sein.


Dienstag, 15.01.2019

Das Jahr 2018 war das Beste in der Geschichte der Menschheit!

Viele sagen ja, alles wird immer schlimmer. Aber stellen Sie sich vor: Das Jahr 2018 war das Beste in der Geschichte der Menschheit! Das schreibt die New York Times - Und erklärt auch warum. Im Schnitt haben jeden Tag rund 300.000 Menschen mehr auf der Welt einen elektrischen Anschluss bekommen. Jeden Tag waren es 305.000 Menschen mehr, die mit sauberem Trinkwasser versorgt wurden. Jeden Tag waren 620.000 Menschen mehr in der Lage, online zu gehen. Niemals zuvor, schreibt Nicholas Kristof in seiner Kolumne der New York Times, konnten so viele Menschen lesen, lebten so viele Menschen ein langes Leben, hatten Zugang zur Familienplanung oder konnten zuversichtlich sein, dass ihre Kinder überleben würden. Ja, es stimmt, jeden Tag sterben 15.000 Kinder auf der Welt. Aber in den 90ern waren es noch 30.000. An jedem Tag. Vielleicht können wir uns einfach nur ein bisschen daran freuen, dass so viele Dinge auf der Welt besser geworden sind.


Montag, 14.01.2019

Sozialapotheke in Griechenland

Wegen gesunkener Löhne und gekürzter Renten haben viele Griechen kein Geld mehr, um Medikamente zu bezahlen. Die Zeitung "Der Freitag" hat erfahren, dass viele trotzdem Medikamente bekommen. Und das liegt an Dimtris Souliotis. Der ist weder Mediziner noch Apotheker, sondern Seefahrer im Ruhestand. Er konnte nicht mehr zusehen, dass viele Griechen notwendige Medikamente nicht mehr bekommen. Vor sechs Jahren gründete er deswegen eine "Sozialapotheke" in Athen. Seither steht der 81-Jährige von Montag bis Samstag in einem Geschäft, das keine Geschäfte macht. Er nimmt Arzneispenden entgegen und verteilt sie kostenfrei an Bedürftige – Arbeitslose, Obdachlose, Geflüchtete. Auch an jeden anderen, der etwas braucht. 90 Prozent des Bedarfs an Präparaten kann die Sozialapotheke selbst abdecken. Der Rest braucht Spender. Deren Gaben gehen allerdings nicht direkt an Dimitris Souliotis gehen, sondern an eine Kooperative in der Nachbarschaft. Aus diesem Depot können dann die Kunden Medikamente erhalten, wenn ihnen Dimitris den Bedarf bestätigt.


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