Die gute Nachricht (Foto: SR)

Die Woche vom 7. bis 12. Januar

 

Samstag. 12.01.2019

Nochmal gut gegangen: Feuerwehr St. Ingbert bei einem Gefahrstoffeinsatz

Gestern hatte sich ein Anwohner gemeldet, der befürchtet hat, dass in seinem Keller ein quecksilberhaltiges Thermometer kaputt gegangen ist. Es würde seltsam riechen. Daraufhin kam die Feuerwehr mit drei Einsatzfahrzeugen und 13 Leuten Besetzung losfahren. Der Einsatzleiter ist im Kellerraum gucken gegangen und konnte Gott sei Dank schnell Entwarnung geben: der seltsame Geruch kam von - Abfällen! Und das vermeintliche Quecksilberthermometer war ganz keins - und war außerdem völlig intakt. Okay - die Feuerwehr wird nicht glücklich gewesen sein, das kostet alles Kraft, Zeit und Geld - aber abgesehen davon ist es schön, dass nix Schlimmes passiert war.


Freitag, 11.01.19

Verkaufsverbot Zuchttieren in kalifornischen Zoogeschäften

In Kalifornien gibt es seit dem 1. Januar ein neues Gesetz, das vorschreibt, dass in Zoogeschäften keine gezüchteten Tiere mehr verkauft werden dürfen. Laut dem Nachrichtensender "CNN" dürfen in Zoogeschäften in Kalifornien nur noch gerettete oder aus Tierheimen stammende Tiere verkauft werden. Das soll die Überzüchtung von Katzen und Hunden in den sogenannten "Kitten Factories" (also Kätzchenfabriken) und "Puppy Mills" (Welpenfarmen) stoppen. Und es soll vor allem den Tierschutz stärken - statt nur den Profit der Züchter.


Donnerstag, 10.01.19

Busse und Bahnen in Deutschland gefragt wie nie zuvor

Busse und Bahnen in Deutschland gefragt wie nie zuvor Der Linienverkehr von Bussen und Bahnen hat im ersten Halbjahr 2018 mit mehr als 5,8 Milliarden Fahrgästen einen neuen Rekord erzielt. Das hat das Statistische Bundesamt mitgeteilt. Demnach beträgt der Anstieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum 0,5 Prozent. Schon im gesamten Jahr 2017 hatte der öffentliche Personenverkehr ein Rekordhoch verzeichnet.


Mittwoch, 09.01.19

Deutschland will mehr Frauen als Vermittlerinnen in internationalen Konflikten

Deutschland will sich in seiner Rolle im UN-Sicherheitsrat für mehr Frauen als Vermittlerinnen in internationalen Konflikten stark machen. Das sagte der deutsche UN-Botschafter Christoph Heusgen der Rheinischen Post. Friedensverhandlungen könnten schneller und erfolgreicher geführt werden, Vereinbarungen würden länger halten, wenn Frauen daran als Mediatorinnen und Unterhändlerinnen beteiligt seien. Heusgen sieht das so: "Frauen bringen andere Lebenserfahrungen und Perspektiven als Männer ein, die helfen können, Kompromisse zu suchen, Feinde zu versöhnenund Frieden zu schließen." Darum wolle Deutschland ein Programm zur stärkeren Einbindung von Frauen als Vermittlerinnen und Entscheiderinnen anstoßen. Deutschland gehört seit Januar für zwei Jahre als nicht-ständiges Mitglied dem mächtigsten UN-Gremium an.


Dienstag, 08.01.19

Transparenz bei Gehältern sorgt für gerechte Löhne

Werden die Gehälter offengelegt, sorgt das für gerechte Löhne. 2007 trat in Dänemark der sogenannte „Equal Pay Act” in Kraft. Das Gesetz verpflichtet unter anderem Unternehmen mit mehr als 35 Mitarbeiterinnen und MItarbeitern und jeweils mindestens zehn Angestellten des jeweiligen Geschlechts dazu, ihre Gehaltsstatistiken in Bezug auf das Geschlecht zu veröffentlichen. Laut dem Nachrichtenmagazin Bloomberg hat das wissenschaftliche Team über fünf Jahre hinweg Das "Vorher und Nachher" untersucht. Das Ergebnis: Die neue Transparenz hat tatsächlich zu mehr Lohngerechtigkeit geführt. Vielleicht eine Idee auch für Deutschland. Das Entgelttransparenzgesetz, das bei uns seit 2018 gilt, könnte damit womöglich wirkungsvoller gestaltet werden.


Montag, 07.01.19

Seelenbänke in Simbabwe

Wissen Sie, was Kufungisisa ist? Das ist eine große Traurigkeit. So nennt man das in Simbabwe. Dort macht eine neue "Einrichtung" Schule: die Seelenbänke. Alte Frauen, Großmütter, liebevoll "Gogo" genannt, sitzen dort und sprechen mit Menschen, die von tiefer Traurigkeit befallen sind. Psychologen haben sie ausgebildet. Und ihre Heilerfolge sind groß. Zum Teil größer als die "normaler" Psychotherapien. Weil das Vertrauen in die Großmütter groß ist - und weil sie immer da sind - auf den Seelenbänken, auf die sich jeder setzen darf.